Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Wildtiere schonen - von innen nach außen mähen!

Jetzt im Frühjahr begThorsten Müller (Landwirt), Markus Mille (Gf. des Bauern- und Winzerverband, GS WW) Alois Trapp (Vorsitzender der Kreisgruppe AK) und Georg Groß (Vorsitzender des Kreisbauernverbandes) bei der Vorstellung der Wildscheucheinnt wieder die Zeit in der die Wiesen gemäht werden. Jetzt ist aber auch Brut- und Setzzeit, das heißt viele Wildtiere legen ihre Jungtiere ins hohe Gras der Wiesen ab. Damit die Jungtiere nicht in die Messer der Kreiselmäher geraten, arbeiten Jäger und Landwirte Hand in Hand.

Wenn die Landwirte den Mahdtermin rechtzeitig mitteilen, besteht für die Jäger die Möglichkeit mit einfachen aber effektiven Methoden, die Jungtiere aus den Wiesen zu vertreiben.

So können Wildscheuchen, einfache Holzkonstruktionen bestückt mit Müllsäcken und Flatterbändern evtl. auch mit einem „alten" Kofferradio in die Wiesen gestellt werden. Rehmütter holen ihre Kitze aus den Wiesen und bringen sie in Sicherheit.

Die Jäger können, wenn sie rechtzeitig vom Mahdtermin erfahren, vorher die Wiesen mit ihrem Kollegen und erfahrenen Jagdhund absuchen und die gefundenen Kitze an sicherer Stelle wieder ablegen. Die Rehmütter holen dort ihre Kitze wieder ab.

Bei der Mahd sollten Landwirte möglichst nur von innen nach außen mähen, denn das eröffnet den Wildtieren Fluchtmöglichkeiten aus der Wiese.

Weitere Informationen nehmen Sie bitte der Broschüre:  Wildtiere schonen - von innen nach außen mähen! Eine Initiative des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz und der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz.

Anschussseminar in Mammelzen

Am 29.04.2012 trafen sich über 30 interessierte Jäger und solche, die es werden wollen, in Mammelzen zu dem angekündigten Anschussseminar unserer Kreisgruppe.

Herr Helmut Hilpisch, Revieroberjäger und anerkannter Schweißhundeführer, demonstrierte praxisnah und anschaulich, wie man am Anschuss anhand von Knochensplittern, Haaren, Schweiß usw. erkennen kann, wie man abgekommen ist bzw. mit welcher Nachsuche man zu rechnen hat.

Zwei hochinteressante Stunden mit einer solchen Menge an Informationen und Hintergrundwissen, dass es den Rahmen eines solchen Berichtes sprengen würde, wollte man auch nur einen Teil hier wiedergeben.

Nicht nur für die vielen Jagdscheinanwärter, sondern auch für die „alten Hasen“ eine lohnenswerte Veranstaltung.

Dietmar Haberkamp

Weiterlesen ...

Jahreshauptversammlung 2010/2011

Protokoll der Jahreshauptversammlung 2010/2011 der Kreisgruppe Altenkirchen im LJV Rheinland-Pfalz

{pdf=/images/stories/Beitrag-262/Protokoll_JHV_29-04-11sa.pdf|600|500}

Viel Ermutigung für heimische Jäger

Landwirte, Waldbauern, Politik und Verband setzen auf gute Zusammenarbeit

Daaden. Viel Zuspruch und Ermutigung bekam die Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband (LJV) während ihrer Jahrestagung im Daadener Bürgerhaus. Landrat Michael Lieber brachte die positive Stimmung mit einem „großen Dankeschön" für den vielfältigen Einsatz der Jäger auf den Punkt. Leider sei die gesellschaftlich wichtige Jagd aber auch Vorurteilen ausgesetzt, was sie in ein falsches Licht bringe.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Bläsergruppe Daaden/Herdorf unter Walter Strunk dankte Kreisgruppen-Vorsitzender Alois Trapp dem ausrichtenden Hegering mit seinem Leiter Rolf Göbel für den herzlichen Empfang im eindrucksvollen Bürgerhaus und begrüßte die zahlreichen Gäste. Unter ihnen Erhard Bäder, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes.

Friedrich Baron von Hövel sprach sich als Vorsitzender des Waldbauvereins Kreis Altenkirchen für einen angepassten Wildbestand aus. Damit sieht er sich beim Aufbau stabiler Mischwälder – tunlichst durch Naturverjüngung – an der Seite der unterstützenden Jäger.

In einer Gesellschaft im Wandel forderte Georg Groß, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes den Zusammenhalt aller Naturnutzer. Er warb für ein starkes Bekenntnis zur Jagd, die Jahrtausende überdauert habe und weiter bestehen werde. Beim Thema Wildschaden setzt Groß auf Miteinander. Mit einer Anbaufläche von 700 Hektar im Kreis sieht er hier keine Mais-Problematik. Die als alternative Energie benötigte Pflanze sei auch, anders als ökologischer Waldbau, nicht für die Vermehrung des Schwarzwildes verantwortlich.

Weiterlesen ...

Kreisgruppe der Jäger wählte in Harmonie 2009/2010

Vorschläge einmütig gebilligt – Verdiente Mitglieder geehrt – Jagdsteuer und neues Jagdrecht waren Themen

Etzbach. Klangvoll begleitet von der Bläsergruppe des Hegerings Hamm unter der Leitung von Peter Krämer eröffnete Vorsitzender Alois Trapp die im Bürgerhaus Etzbach tagende Jahresversammlung der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband. Man zog die Bilanz des Jagdjahres 2009/10, wählte den Vorstand und ehrte verdiente Mitglieder.

In Vertretung des Landrats freute sich die Kreisbeigeordnete Erika Hüsch, etwas gegen die jagdliche Männerdominanz tun zu können. Sie dankte den Jägern im Kreis für Passion und Tatkraft bei ihrem Einsatz für Landschaft, Natur und Ökosysteme. Es gehe auch um die Regulierung der Wildbestände, wobei das Schwarzwild derzeit Sorgen bereite.

Friedrich Freiherr von Hövel bezeichnete aus Sicht des Waldbesitzerverbandes örtlich zu hohe Wildbestände als bedeutendes Produktionsrisiko. Vertrauensvollere Zusammenarbeit könne jedoch zu guten ökologischen und ökonomischen Ergebnissen führen. Mit Blick auf Diskussionen um ein neues Jagdrecht unterstrich Georg Groß, der Kreisbauernverband schlage sich nicht auf die Seite der Naturschützer, die den Bauern oft genug das Leben schwer machten, sondern habe eigene Positionen. Beim Landesjagdverband (LJV) befänden sich die jagdlichen Interessen in guten Händen und man sei gut beraten, trotz einiger Kontroversen Schulter an Schulter aufzutreten. Vom Ausgleich für Wildschäden wird Groß indes nicht abrücken.

Weiterlesen ...

Waschbären in Rheinland Pfalz?

Die Waschbären sind in Rheinland-Pfalz noch recht selten und werden wegen ihrer heimlichen Lebensweise auch oft erst spät bemerkt. Deshalb arbeitet die Biologin Mari Hiery an einer Studie zur Herkunft und Ausbreitung des Neubürgers Waschbär in Rheinland Pfalz und bittet um Mithilfe der Jägerschaft. Maria Hiery ist Biologin und hat kürzlich ihre Doktorstelle an der Uni Trier angetreten. Sie war zuvor in einer Pilotstudie zum Waschbären bei der Forschungsanstalt der Landesforsten beschäftigt und wird sich weiterhin mit dieser Tierart beschäftigen.

Um an die raren Proben für die Untersuchungen zu gelangen, wählt die Biologin diesen Weg um zahlreiche Jäger in den Revieren erreichen und über dieses Projekt informieren zu können. Es würde Mari Hiery sehr freuen, wenn der ein oder andere sich zur Mithilfe entschließt und bei folgenden Abschüssen oder aufgefundenen Tieren Proben für diese Untersuchungen entnehmen könnte. Für die Analysen können fingerspitzengroße Gewebestücke von z.B. Leber oder Ohr oder ausgerissene Haare vom Schwanz oder dem Rücken dienen.

Ein Informationsblatt mit Protokoll ist im Anhang beigefügt.

Kreisheimattag Betzdorf 2011

Beste Voraussetzungen für den Kreisheimattag in Betzdorf zeichneten sich bereits am Sonntagmorgen ab, bestes Wetter war vorausgesagt und zog tatsächlich auf. Die Stadt Betzdorf hatte an diesem Muttertag-Sonntag ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm mit Bühnenaufführungen, Konzerten, Informations- und Aktionsständen auf die Beine gestellt.

Auch der Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. vertreten durch die Kreisgruppe Altenkirchen war erstmalig an dieser Veranstaltung mit einem Informationsstand „ rund um die Jagd“ vertreten. So konnten die Besucher in der Wald und Wild Erlebnisschule die Präparate vom Wildschwein, Rehkitz, Hase und Igel, Fasan und Co bestaunen und natürlich auch anfassen.

Weiterlesen ...

Sturm von vorn für Jagd und Jäger

Vernichtungsfeldzug gegen Schalenwild? - LJV-Kreisgruppe hörte Justitiar Klaus Nieding

Mammelzen. Ein nicht gerade hoffnungsfrohes Bild der künftigen Jagd-Landschaft vermittelte Klaus Nieding, Justitiar des Landesjagdverbandes (LJV), der im Bürgerhaus Mammelzen tagenden Hauptversammlung der LJV-Kreisgruppe Altenkirchen. Insbesondere einige Verordnungen zum neuen Landesjagdgesetz betrachtet der Rechtsanwalt voller Skepsis und wenig Gutes erwartet er von der jagdpolitischen Entwicklung nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Nach der Devise „Wald vor Wild" sieht Nieding Jagd und Jäger in heftigem Gegenwind. DenGrundbesitzern als Inhabern des Jagdrechts werde die im Grundgesetz verankerte Nutzung ihres Eigentums beschnitten. An die Stelle der Jagd trete ein Wildtiermanagement, in dem der Jäger als Schädlingsbekämpfer und willfähriger Helfer im Vernichtungsfeldzug gegenSchalenwild auftrete.

Wie im Gesetz nicht vorhandene Regelungen auf dem Verordnungsweg herbeigeführt werden könnten, verdeutlichte Nieding am gesetzlich nicht vorgesehenen und als praxisfern geltenden Mindestabschuss für Schwarzwild. Einigten sich Verpächter und Pächter nicht bei diesem Thema, könnte ein solcher Mindestabschussplan praktisch noch durch die Hintertür behördlich festgesetzt werden.

Weiterlesen ...

Termine

Keine Termine

Besucher

Heute55
Gestern68
Woche244
Monat123
Gesamt151047

Donnerstag, 02. April 2020 19:48