Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Waschbären in Rheinland Pfalz?

Die Waschbären sind in Rheinland-Pfalz noch recht selten und werden wegen ihrer heimlichen Lebensweise auch oft erst spät bemerkt. Deshalb arbeitet die Biologin Mari Hiery an einer Studie zur Herkunft und Ausbreitung des Neubürgers Waschbär in Rheinland Pfalz und bittet um Mithilfe der Jägerschaft. Maria Hiery ist Biologin und hat kürzlich ihre Doktorstelle an der Uni Trier angetreten. Sie war zuvor in einer Pilotstudie zum Waschbären bei der Forschungsanstalt der Landesforsten beschäftigt und wird sich weiterhin mit dieser Tierart beschäftigen.

Um an die raren Proben für die Untersuchungen zu gelangen, wählt die Biologin diesen Weg um zahlreiche Jäger in den Revieren erreichen und über dieses Projekt informieren zu können. Es würde Mari Hiery sehr freuen, wenn der ein oder andere sich zur Mithilfe entschließt und bei folgenden Abschüssen oder aufgefundenen Tieren Proben für diese Untersuchungen entnehmen könnte. Für die Analysen können fingerspitzengroße Gewebestücke von z.B. Leber oder Ohr oder ausgerissene Haare vom Schwanz oder dem Rücken dienen.

Ein Informationsblatt mit Protokoll ist im Anhang beigefügt.

Sturm von vorn für Jagd und Jäger

Vernichtungsfeldzug gegen Schalenwild? - LJV-Kreisgruppe hörte Justitiar Klaus Nieding

Mammelzen. Ein nicht gerade hoffnungsfrohes Bild der künftigen Jagd-Landschaft vermittelte Klaus Nieding, Justitiar des Landesjagdverbandes (LJV), der im Bürgerhaus Mammelzen tagenden Hauptversammlung der LJV-Kreisgruppe Altenkirchen. Insbesondere einige Verordnungen zum neuen Landesjagdgesetz betrachtet der Rechtsanwalt voller Skepsis und wenig Gutes erwartet er von der jagdpolitischen Entwicklung nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Nach der Devise „Wald vor Wild" sieht Nieding Jagd und Jäger in heftigem Gegenwind. DenGrundbesitzern als Inhabern des Jagdrechts werde die im Grundgesetz verankerte Nutzung ihres Eigentums beschnitten. An die Stelle der Jagd trete ein Wildtiermanagement, in dem der Jäger als Schädlingsbekämpfer und willfähriger Helfer im Vernichtungsfeldzug gegenSchalenwild auftrete.

Wie im Gesetz nicht vorhandene Regelungen auf dem Verordnungsweg herbeigeführt werden könnten, verdeutlichte Nieding am gesetzlich nicht vorgesehenen und als praxisfern geltenden Mindestabschuss für Schwarzwild. Einigten sich Verpächter und Pächter nicht bei diesem Thema, könnte ein solcher Mindestabschussplan praktisch noch durch die Hintertür behördlich festgesetzt werden.

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Kreisgruppe der Jäger wählte in Harmonie 2009/2010

Vorschläge einmütig gebilligt – Verdiente Mitglieder geehrt – Jagdsteuer und neues Jagdrecht waren Themen

Etzbach. Klangvoll begleitet von der Bläsergruppe des Hegerings Hamm unter der Leitung von Peter Krämer eröffnete Vorsitzender Alois Trapp die im Bürgerhaus Etzbach tagende Jahresversammlung der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband. Man zog die Bilanz des Jagdjahres 2009/10, wählte den Vorstand und ehrte verdiente Mitglieder.

In Vertretung des Landrats freute sich die Kreisbeigeordnete Erika Hüsch, etwas gegen die jagdliche Männerdominanz tun zu können. Sie dankte den Jägern im Kreis für Passion und Tatkraft bei ihrem Einsatz für Landschaft, Natur und Ökosysteme. Es gehe auch um die Regulierung der Wildbestände, wobei das Schwarzwild derzeit Sorgen bereite.

Friedrich Freiherr von Hövel bezeichnete aus Sicht des Waldbesitzerverbandes örtlich zu hohe Wildbestände als bedeutendes Produktionsrisiko. Vertrauensvollere Zusammenarbeit könne jedoch zu guten ökologischen und ökonomischen Ergebnissen führen. Mit Blick auf Diskussionen um ein neues Jagdrecht unterstrich Georg Groß, der Kreisbauernverband schlage sich nicht auf die Seite der Naturschützer, die den Bauern oft genug das Leben schwer machten, sondern habe eigene Positionen. Beim Landesjagdverband (LJV) befänden sich die jagdlichen Interessen in guten Händen und man sei gut beraten, trotz einiger Kontroversen Schulter an Schulter aufzutreten. Vom Ausgleich für Wildschäden wird Groß indes nicht abrücken.

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Jahreshauptversammlung 2010/2011

Protokoll der Jahreshauptversammlung 2010/2011 der Kreisgruppe Altenkirchen im LJV Rheinland-Pfalz

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Kreisheimattag Betzdorf 2011

Beste Voraussetzungen für den Kreisheimattag in Betzdorf zeichneten sich bereits am Sonntagmorgen ab, bestes Wetter war vorausgesagt und zog tatsächlich auf. Die Stadt Betzdorf hatte an diesem Muttertag-Sonntag ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm mit Bühnenaufführungen, Konzerten, Informations- und Aktionsständen auf die Beine gestellt.

Auch der Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. vertreten durch die Kreisgruppe Altenkirchen war erstmalig an dieser Veranstaltung mit einem Informationsstand „ rund um die Jagd“ vertreten. So konnten die Besucher in der Wald und Wild Erlebnisschule die Präparate vom Wildschwein, Rehkitz, Hase und Igel, Fasan und Co bestaunen und natürlich auch anfassen.

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Donnerstag, 14. November 2019 07:07