Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Jagderlebnistag 2013 - Resonanz

 "Wenn wir dürfen, machen wir nächstes Jahr wieder mit!"  So der Ausruf von Simon, beim Verlassen des Geländes am Abend, - damit ist eigentlich alles gesagt... 

Der Jagderlebnistages 2013 hat allen Teilnehmern, den Kindern sowie den begleiteten Eltern sehr gut gefallen!

"Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene war viel Wissenswertes dabei",  so die Aussage eines Vaters.

 

 Hier die Aufbereitung von Philipp Müller:

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Jäger übertrafen die Frauenquote

35,7 Prozent der Jungjäger weiblich – Sorgsam mit Ansehen in der Bevölkerung umgehen

Elkhausen. „Frauen tun auch hier gut", stellte Kreisjagdmeister Josef Weitershagen nach der Jägerprüfung 2013 am Haus Marienberge in Elkhausen fest. Kein Wunder, denn mit sieben Frauen unter den 25 glücklichen Absolventen wurde die in der Politik geforderte Quote von 30 Prozent deutlich übertroffen.

Am dritten Prüfungstag musste die Wasserflasche bisweilen den Kreislauf stützen, doch am Ende war alles gut und die Nerven durften sich erholen. Im abschließenden mündlich-praktischen Teil zeigten die Noten teils schwächere Tendenz als in der schriftlichen Prüfung, was Weitershagen schon seit Jahren beobachtet. Multiple choice kommt wohl eher dem Lerneifer entgegen, während die Praxis kaum ohne tätige Erfahrung auskommt. Der Kreisjagdmeister unterstrich die Bedeutung der einjährigen jagdlichen Ausbildung und will die Thematik in einer Runde mit den Mentoren aufgreifen.

Weitershagen wünschte dem jagdlichen Nachwuchs die gute, führende Hand eines kundigen Jagdpächters auf dem weiteren Weg ins Waidwerk. Dazu gehöre auch der sehr sorgsame Umgang mit dem Ansehen in der Bevölkerung. Über die Regeln des Natur- und Tierschutzes gebe es zum Beispiel auch beim Thema Wolf keine Diskussion.

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Schießevent 15. Juni 2013

Die Firma Swarovski Optik und Blaser Jagdwaffen laden am 15.06.2013 zu einem Schießevent auf den Schießstand im Johannistal der Kreisgruppe Altenkirchen ein.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Jagd-und Sportwaffen-Center Altenkirchen.

Beginn der Veranstaltung ist 9.00Uhr und Ende ca. 15.30 Uhr.

Ab 12.00 Uhr sorgt die Kreisgruppe für das leibliche Wohl (bei schönem Wetter wird gegrillt).

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Sinne schärfen für Wild und Wald - der Jagderlebnistag

Mit großem Elan starteten 1o Kindern mit ihrem Eltern am Samstagnachmittag, den 11. Mai 2013, in den ersten Jagderlebnistag der Kreisgruppe Altenkirchen, der durch die Rhein- Zeitung ausgeschrieben und begleitet wurde. Nach der Begrüßung durch den stellv. Leiter der Kreisgruppe Altenkirchen Frank Fischer, stellte Sabine Hochhäuser, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit, das Programm für den Jagderlebnistag vor.

Rund um die Grillhütte in Bruchertseifen (Kreis Altenkirchen) ging es für die jungen „Waldspürnasen" auf einen jagdlichen Parcours mit insgesamt drei Stationen unter dem Motto „Sinne schärfen für Wild und Wald". Dann am frühen Abend konnten die Kinder mit auf einen gemeinsamen Ansitz in den umliegenden Revieren gehen und das Wild in seiner natürlichen Umgebung beobachten. Im Anschluss gab es ein kleines Schlüsseltreiben bei Wildburger und Würstchen.

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Ewald Schnug verstorben

 

Der plötzliche Tod von Ewald Schnug am 22. März hat über Altenkirchen hinaus in weiten Kreisen der Bevölkerung Trauer und Anteilnahme ausgelöst. Im Alter von 82 Jahren verstarb der vielfältig interessierte und engagierte Freund der Menschen, der Tiere und der Natur. Schon früh gab es einen tiefen Einschnitt in seinem Leben, als die Familie in den 30er Jahren einen Neuanfang wagte, aus Borod nach Pommern umsiedelte und 1945 von dort wieder vertrieben wurde.

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Landrat führte Kreisjagdmeister ein

Stellvertreter bei Gesetzesänderung vergessen - Partnerschaft mit Grundeigentümern

Flammersfeld. Gewählt sollte er nach dem Willen des Gesetzgebers ja werden, der Kreisjagdmeister, doch sein Stellvertreter fiel bei dieser löblichen Absicht anno 2010 schlicht dem Vergessen anheim. Das wurde nach gut zwei Jahren berichtigt und am 25. Januar konnte dem Gesetz per Wahl Genüge getan werden: Josef Weitershagen blieb Kreisjagdmeister und Franz Kick blieb sein Stellvertreter.

Beide sind jetzt auf kommunaler Ebene angesiedelt, also Ehrenbeamte des Kreises Altenkirchen. Ein passender Rahmen für ihre Einführung durch Landrat Michael Lieber war die Hauptversammlung der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes im Flammersfelder Bürgerhaus. In einem kurzen Rückblick würdigte der Landrat den Erfolg im Kampf gegen die Schweinepest. Das Engagement der Jäger, etwa Verteilung der Impfköder, sei dabei ein entscheidender Faktor gewesen.

Mehr und mehr, so der Landrat weiter, habe sich die Jagd dem Leitsatz „Wald vor Wild", unterzuordnen. Im Klartext: Erfordernisse des Waldbaus und Vermeidung von Wildschäden haben Vorrang vor der zahlenmäßigen Hege einer Wildart. Die Stärkung der Grundeigentümer hat nach Liebers Erfahrungen aber nicht zu den befürchteten Konflikten zwischen den Vertragspartnern geführt. Die Verhandlungen seien partnerschaftlich und auf Augenhöhe geführt worden. Die untere Jagdbehörde musste in den zwei vergangenen Jahren keine Vereinbarung beanstanden oder gar einen Abschussplan festlegen. Lieber ermunterte, das große Engagement bei der Schwarzwild-Bejagung fortzusetzen. Er dankte Mentoren und Prüfungsausschuss, die sich um den jagdlichen Nachwuchs verdient machten.

Mit Blick auf das Europa-Urteil zur Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften wünscht sich Lieber „keine Fähnchen oder Absperrbänder" in den Revieren. Sorge um das Reviersystem sei aber nicht unbegründet; die politisch Verantwortlichen müssten die Entwicklung aufmerksam begleiten. Eine Abschaffung oder Minderung der Jagdsteuer hält der Landrat mit Blick auf das Kreis-Defizit 2013 in Höhe von zehn Millionen Euro weder rechtlich und politisch für durchsetzbar. Um Verständnis bat Lieber für die Gebühr im Zusammenhang mit der Überprüfung der Zuverlässigkeit nach dem Waffengesetz. Der Arbeitsaufwand steige mit dem Druck der Öffentlichkeit und der Landesregierung.

Der alte und neue Kreisjagdmeister Josef Weitershagen wandte sich der Jagdabgabe zu – wenn schon bei der Jagdsteuer nichts zu machen sei. 2012 seien dem Land aus 24 Landkreisen rund 1,452 Millionen Euro aus Jagdschein-Vergaben zugeflossen, davon knapp 40 000 aus dem Kreis Altenkirchen. Mit einigen Beispielen stellte Weitershagen die Frage nach einer den Zwecken entsprechenden Verwendung dieser Mittel: Fachliteratur für die oberste Jagdbehörde; die Feststellung, der Waschbär sei auf dem Vormarsch (15 700 €) oder auch eine Populationsschätzung bei Rehwild im Bienwald (118 000 €).

Als anerkannter Naturschutzverband, so Weitershagen, habe man die Anwesenheit von Wölfen zu akzeptieren, wenn sie auftauchen sollten. Bei Schwarzwild empfahl er Vereinbarungen über jagdliche Zielsetzungen, wenn es keine ausreichend sicheren Zahlen gebe. Gemäß Abschuss-Vereinbarungen waren im Kreis im vergangenen Jagdjahr 3561 Rehe zu erlegen, also elf pro 100 Hektar Waldfläche. Zur Strecke kamen 3625 Rehe, zuzüglich 403 tödliche Unfälle (Fallwild). Die Summe von 4028 Rehen bedeutet eine Quote von 111 Prozent, weil das Fallwild mit einer Quote von zehn Prozent mitzählt. In einem Jagdbezirk fielen 16 von 20 zu erlegenden Rehen der Straße zum Opfer. Quote: 80 Prozent.

Insgesamt bescheinigte Weitershagen der Jägerschaft und Grundeigentümern hohes Verantwortungsbewusstsein. Das zeige sich nicht zuletzt bei der Schwarzwild-Strecke, die im vergangenen Jagdjahr von 528 auf 1888 anstieg. Der Anteil der Jugendklasse (Frischlinge und Überläufer) lag bei 83 Prozent. Ziel ist es, die Schwarzwildpopulation auf unter zwei Tiere pro 100 Hektar zu verringern. Im März wurde der Kreis nach der Schweinepest vom „Intensivmonitoringgebiet" in ein „Monitoringgebiet" umgewandelt. Das bedeutet, dass jetzt nur noch Sauen bis zu einem Gewicht von 30 Kilo aufgebrochen zu „beproben" sind.

Klaus Holl2013

Spende an Krambambulli Jagdhundhilfe e.V.

Vorstand der Kreisgruppe Altenkirchen, Alois Trapp, überreichte am 21. Februar 2013 einen Spendenscheck über 150,-- Euro an die Vorsitzende Sabine Hochhäuser von „Krambambulli Jagdhundhilfe e.V."

Anlässlich des „Tag der offenen Tür „ im letztem Jahr auf dem Schießstand Johannistal der Kreisgruppe Altenkirchen, Mitglied im Landesjagdverband Rheinland Pfalz, kam ein ansehnlicher Betrag in Höhe von 150,-- Euro zusammen der gemäß Vorstandsbeschluss, Jagdhunden die in Not geraten sind zu Gute kommen soll.

Der gemeinnützige Verein Krambambulli Jagdhundhilfe e.V. aus Breitscheid hilft seit 10 Jahren wenn die treuen Jagdgefährten aus welchen Gründen auch immer, ihr Zuhause verlieren. Ziel ist es immer für den Jagdhund kompetente Besitzer und Führer zu finden, die den Jagdhund, wenn möglich jagdlich ausbilden und führen oder eine andere adäquate Auslastung des Jagdhundes gewährleisten.

Besonders mit Blick in die Zukunft haben wir doch als Jäger eine besondere Verantwortung, unseren vierbeinigen Jagdgefährten gegenüber ohne dessen Einsatz eine tierschutzgerechte Ausübung der Jagd nicht möglich wäre, so Alois Trapp bei der Übergabe.

Für weitere Informationen Krambambulli Jagdhundhilfe e.v. www.krambambulli.de

Bauern wollen Jägern beistehen

Gemeinsam Wildschäden verringern – Schießstand auf bleifreie Patronen vorbereiten

Flammersfeld. Die Jäger kriegen allein das Schwarzwild nicht in den Griff. So die Feststellung von Markus Mille in der Hauptversammlung der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes (LJV) im Flammersfelder Bürgerhaus. Der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes ließ es aber nicht dabei bewenden, sondern versprach den Jägern Beistand mit dem Ziel, Wildschäden in möglichst engen Grenzen zu halten. Im Kreis wurden im vergangenen Jagdjahr 1888 Sauen erlegt - gegenüber 528 im Vorjahr.

Kreisgruppen-Vorsitzender Alois Trapp hatte zuvor den Redner des Abends, Mitglieder und Ehrengäste, unter ihnen Landrat Michael Lieber, herzlich im Bürgerhaus begrüßt. Zu Markus Milles Bild der Lage gehören neben der von ihm beschriebenen Schwarzwild-Problematik auch schwindendes Ansehen der Jagd, mit hervorgerufen durch wachsende Skepsis und Unkenntnis in der Bevölkerung. Greifbarere Erschwernisse sieht er in der Zerschneidung von Revieren, Zersiedlung und Freizeitansprüchen. Sein positiver Ansatz: Was können die Landwirte tun?

Es ist wie in anderen menschlichen Beziehungen, meint Mille. Enger, vertrauensvoller Kontakt schafft Grundlagen für gemeinsame Maßnahmen. Dazu gehören etwa passable Abstände vom Mais zum Waldrand, Schusschneisen, Info über Aussat und Ernte sowie Mitteilung relevanter Beobachtungen, Unterstützung der jagdlichen Infrastruktur – etwa Ansitz oder Wildacker. Auch sollte nicht jeder Bagatellschaden gleich einen Vorgang auslösen. Den Jagdgenossen legte Mille Unterstützung jagdlicher Anliegen nahe, nicht zuletzt in der Diskussion.

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Wahl des Kreisjagdmeisters und seines Stellvertreters

Am Freitag dem 25.01.2013 fanden im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Altenkirchen die Wahlen des Kreisjagdmeisters und seines Stellvertreters für den Landkreis Altenkirchen unter Wahlleitung von Peter Deipenbrock von der Unteren Jagdbehörde statt. Die bisherigen Amtsinhaber Kreisjagdmeister Josef Weitershagen und sein Stellvertreter Franz Kick wurden in ihren Ämtern bestätigt und durch die wahlberechtigten anwesenden Jäger und die Vertreter der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer gewählt.

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Montag, 06. April 2020 21:03