Jägerinnen und Jäger gedenken ihres Schutzheiligen

Am 3. November ist Hubertustag. Jägerinnen und Jäger in Deutschland und anderen europäischen Städten gedenken dem heiligen Hubertus. Er ist der Schutzpatron der Grünröcke.


domAuch die rheinland-pfälzischen Jägerinnen und Jäger pilgern zu den Hubertusmessen im Land, um Sankt Hubertus zu gedenken. Eine der größten Hubertusfeiern hierzulande ist am 5. November ab 18.00 Uhr im Dom zu Speyer. 13 Jagdhornbläsergruppen aus fünf Bundesländern eröffnen den Gottesdienst. Auch der Saulheimer Jägerchor nimmt an der Hubertusmesse teil. Zusammen mit dem Chor wirken somit rund 180 Bläserinnen und Bläser sowie Sängerinnen und Sänger bei der diesjährigen Hubertusmesse in Speyer mit. Domdekan Dr. Christoph Kohl übernimmt die Messfeier und Predigt. Rund 1.500 Besucher werden erwartet.


Auch im Mainzer Dom findet am 5. November ab 17.00 Uhr eine Hubertusmesse statt. Seit 1970 gestaltet das Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz ohne Unterbrechung die Messe musikalisch. In diesem Jahr kommt die von den Corpsmitgliedern Adalbert Frey und Heinrich Hefner eigens komponierte „Kurmainzer Hubertusmesse“ zur Aufführung. Erwartet werden mehr als 1.000 Besucher. Prof. Dr. Friedhelm Jürgensmeier wird die Messe feiern und die Predigt halten.

Der Legende nach war Hubertus, Pfalzgraf von Burgund (655 – 727 n.Chr.), kein Vorbild für die Jägerschaft. Nach dem Tod seiner Frau ging er einem zügellosen Leben nach und übte die Jagd rücksichtslos aus. Als er an einem Karfreitag auf einen prächtigen Hirsch traf, glaubte er das edle Tier schon als sichere Beute. Kurz bevor er einen Pfeil auf den Hirsch schießen konnte, leuchtete zwischen seinem mächtigen Geweih plötzlich ein Kruzifix auf. Vor Ehrfurcht sank Hubertus auf die Knie und gelobte Besserung.


Nach dieser Begegnung widmete Hubertus sein Leben der Kirche. Er stieg zum Bischof von Lüttich auf und wurde nach seinem Tod heiliggesprochen. Sankt Hubertus kann auch als Begründer einer nachhaltigen und waidgerechten Jagd angesehen werden. Durch die Finanzierung von Arten- und Biotopschutzprojekten, die Hilfe bei der Seuchenbekämpfung sowie – darüber hinaus – durch weitere ehrenamtliche und soziale Dienstleistungen beweist die Jägerschaft ihr Engagement für den Naturschutz – ganz nach dem Vorbild von Sankt Hubertus.

Weitere Hubertusmessen in Rheinland-Pfalz:

Landkreis Altenkirchen: 13.11.16 um 10.00 Uhr in die St. Michael Kirche in Kirchen/Sieg.
Landkreis Alzey-Worms: 6. November, 18.00 Uhr, Heilig Kreuz Kirche, Worms-Horchheim.
Landkreis Birkenfeld: 5. November, 18.00 Uhr, St. Johannes Nepomukkirche, Kirchenbollenbach.
Landkreis Cochem-Zell: 6. November, 15.00 Uhr, Kloster Engelport.
13. November, 10.30 Uhr, St. Hubertus, Hilgerath.
20. November, 10.30 Uhr, St. Castor, Karden
Donnersbergkreis: 6. November, 18.00 Uhr, Herz Jesu-Kirche, Winnweiler.
Kreis Kaiserslautern: 12. November, 18.00 Uhr, Marienkirche, Kaiserslautern.
Landkreis Mainz-Bingen: 4. November, 19.00 Uhr, Rochuskapelle, Bingen.
5. November, 17.00 Uhr, Mainzer Dom, Mainz.
12. November, 18.30 Uhr, Pfarrkirche Nieder-Olm, Nieder-Olm/Zornheim.
5. November, 18.00 Uhr, Kath. Kirche St. Michael, Sprendlingen.
Landkreis Primasens: 5. November, 18.00 Uhr, St. Anton Kirche, Pirmasens.
Landkreis Rhein-Hunsrück: 6. November, 10.30 Uhr, kath. Pfarrkirche von Kastellaun.
Landkreis Rhein-Lahn: 6. November, 11.00 Uhr, Schloss Oranienstein, Diez.
Rhein-Pfalz-Kreis: 5. November, 18.00 Uhr, Kaiser- und Mariendom, Speyer.
Landkreis Trier-Saarburg: 5. November, 17.30 Uhr, Pfarrkirche St. Laurentius, Saarburg.
6. November, 11.00 Uhr, St. Paulin, Trier.
Landkreis Südliche Weinstraße: 6. November, 18.00 Uhr, ev. Marktkirche, Bad Bergzabern.
Landkreis Westerwaldkreis: 3. November, 18.00 Uhr, kath. Kirche Rennerod.
13. November, 18.30 Uhr, Dom zu Limburg.

Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. 31.10.16

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