Passionswerber geehrt: Preise für "Gemeinsam Jagd erleben 2016" verliehen

Anlässlich der Messe "Jagd&Hund" wurden heute in Dortmund die Preise für die Gewinner der Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" (#jaeben16) vergeben. Da die Kampagne mühelos an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen konnte, wird sie als #jaeben17 fortgesetzt.


(Berlin, 02. Februar 2017) Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die dlv-Jagdmedien haben heute die Gewinner der Aktion „Gemeinsam Jagd erleben 2016“ auf der Messe „Jagd & Hund“ in Dortmund geehrt. Die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Teilnehmer konnten sich über hochwertige Preise freuen. Sie hatten im Rahmen der Aktion einen Erlebnisbericht mit Foto zum Wettbewerb eingereicht. „Gemeinsam Jagd erleben“ ist eine im Jahr 2015 gestartete Initiative von DJV und dlv-Jagdmedien. Sie hat zum Ziel, den offenen Dialog zwischen Jagd und Gesellschaft zu fördern und Vorurteile über die Jagd abzubauen. „Kern der Aktion ist das gemeinsame Jagderlebnis und der Austausch darüber. Das ist die Grundlage für Verständnis. Da wollen wir hin", sagt DJV-Vizepräsident Dr. Hermann Hallermann, der selbst Jagdgäste mit zum Ansitz nimmt. Danach wisse der Gast zumindest, weshalb Jagd notwendig sei, wie sie erfolge und welche Verantwortung Jägerinnen und Jäger übernähmen. „Einen Preis hätten übrigens alle Einsendungen verdient“, so Dr. Hallermann.


Den Hauptpreis für Jäger, eine mobile Jagdkanzel von Udo Röck, gewann Wolfgang Rohrmann aus Niedersachsen, der gemeinsam mit anderen Hegering-Mitgliedern einer Kindergarten-Gruppe den heimischen Wald und seine Tierarten näher gebracht hat. "Die Öffentlichkeitsarbeit liegt mir schon immer sehr am Herzen. Dass ich dafür noch mal einen Preis gewinnen würde, hätte ich aber nie gedacht", zeigt sich das langjährige Mitglied in der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) gerührt. Bei den Jagdgästen fiel das Losglück auf Joanna Hinrichs, die an einer Ansitzjagd in Nordfriesland teilgenommen und davon berichtet hatte. Sie darf ein Wellness-Wochenende im 4-Sterne-Hotel Jakobsberg im Mittelrheintal genießen. "Für mich war die erste Ansitzjagd ein tolles Erlebnis, bei dem ich viel über die Jagd gelernt habe, besonders auch, wieviel Erfurcht meine Jagdfreundin auch nach 20 Jahren Jagdschein noch vor den Wildtieren hat."


In der Kategorie Publikumspreis wurden die Preise über die meisten Facebook-Likes vergeben. Bei den Geschichten, die die Jagdgäste geschrieben hatten, stimmten die meisten Leser für Lisa Eisoldt, die ihre Drückjagd-Premiere beschrieben hatte. Der zweite Preis fiel auf Lara Heeß' Ansitzgeschichte. Die erfolgreichste Jäger-Geschichte lieferte Natalie Bernhard aus Baden-Württemberg, die im Landlive-Forum den angehenden Jungjäger Jan unter ihre Fittiche genommen hatte. Deshalb jagt Natalie künftig mit einer neuen Merkel Helix. "Ich kann nur jeden ermutigen bei der Aktion mitzumachen", so Natalie. Der zweite Platz ging an Silke Byl aus Brandenburg. Sie hatte zur Zeit der Wiesenmahd Kinder zur Kitzrettung mitgenommen und darf sich jetzt über eine Wildkamera von Minox freuen.


Der DJV und die dlv-Jagdmedien bedanken sich bei allen Teilnehmern und den Sponsoren Udo Röck, Merkel, Minox und dem 4-Sterne Hotel Jakobsberg im Rheintal. Die Aktion wird 2017 (#jaeben17) fortgesetzt.

djv


Mehr Informationen:
www.jaeben.jagderleben.de
https://www.facebook.com/jaeben.jagd.erleben/

Kataster für mehr Tierschutz

Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Datenerhebung von Wildunfällen ermöglichen. Die neue DJV-Projekt-Broschüre zeigt, wie jeder mithelfen kann, Straßen für Mensch und Tier sicherer zu machen.

09. Januar 2017 (DJV) Berlin

Wildunfälle passieren in Deutschland etwa alle zweieinhalb Minuten. Dies zeigen Statistiken des Deutschen Jagdverbandes (DJV) der letzten Jahre. Das digitale Tierfund-Kataster soll durch eine bundesweite Datenerhebung, Straßen und Wege wildtierfreundlicher machen. Wie das funktioniert, erklärt eine 12-seitige Broschüre (DIN-A5-Format) des Verbandes, die Mitte Januar kostenfrei im Shop der DJV-Service GmbH erhältlich ist. Der Dachverband ruft alle Verkehrsteilnehmer und Naturfreunde zur aktiven Mithilfe auf. Über eine App können Unfallzeugen Daten sogar direkt über das Smartphone eingeben. Im Internet werden diese systematisch erfasst und weisen auf Konfliktstellen im Straßennetz hin. Langfristig stellen diese Daten eine Grundlage für Behörden und Wissenschaftler zu Entscheidungsprozessen dar, in den Bereichen Straßenbau, Versicherungswesen und Artenschutz.


Neben einer Kurzvorstellung der App stellt die Broschüre Hintergrundinformationen zu Wildunfällen und Tipps zum Verhalten am Unfallort bereit. Nach Registrierung auf www.tierfund-kataster.de erhalten Interessierte Zugriff auf die Daten und eine Karte, die alle erfassten Funde zeigt.
Die Tierfund-Kataster-Broschüre kann auch hier als PDF heruntergeladen werden:

Sozialversicherung: Jäger wollen mitreden!

sozial versicherungViele Revierinhaber sind unzufrieden mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Der Austritt aus der SVLFG ist Ziel der Jagdverbände. Daneben wollen der DJV und der Bayerische Jagdverband e. V. (BJV) auch innerhalb der Berufsgenossenschaft einige Punkte zum Wohl der Jäger verändern. Gelegenheit dazu bietet die Wahl der Vertreterversammlung der SVLFG, kurz Sozialwahl. Die Revierinhaber werden jetzt von der SVLFG angeschrieben. Die Rückmeldung ist enorm wichtig!

Warum beteiligen sich die Jagdverbände an der Sozialwahl 2017?

Neben der grundsätzlichen Frage der Rechtmäßigkeit der Zwangsmitgliedschaft gibt es weitere Punkte. Das sind unter anderem:

Zunächst mangelt es an der notwendigen Transparenz bei der Festlegung und Verwendung der jährlichen Mitgliedsbeiträge
Leistungen werden häufig verweigert, wenn es sich bei Verletzten um Jagdhelfer oder Hundeführer handelt.
Und schließlich bietet die SVLFG kaum Präventionsleistungen für den Bereich der Jagd an.

Ziel der beiden Verbände ist jetzt, durch die Beteiligung an der Sozialwahl Vertreter der Jagd in den Gremien der SVLFG zu etablieren, um dadurch besseren Einfluss auf jagdrelevante Entscheidungen nehmen zu können.

Unabhängig von der Sozialwahl fordert der DJV weiterhin das Ende der anachronistischen Zwangsmitgliedschaft der Jagden in der gesetzlichen Unfallversicherung.

Liste zugelassen, aber Rolle der Jagdverbände nicht gewürdigt
Zur Zulassung der Liste waren Unterschriften von mehr als 1.000 wahlberechtigten Unterstützern erforderlich. Ein Quorum, das DJV und BJV mit 3.585 Unterschriften deutlich übertroffen haben.
Anfang Januar 2017 hat der Wahlausschuss der SVLFG die Liste zugelassen. Allerdings wurden DJV und BJV nicht als vorschlagsberechtigte Verbände anerkannt, so dass die Liste nicht Liste „Jagd“ heißen darf, sondern „Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“. Diese Entscheidung kritisiert Spitzenkandidat und DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hans-Heinrich Jordan als undemokratisch und „Schlag ins Gesicht“ der weit mehr als 100.000 Revierinhaber in Deutschland und generell der 370.000 Jägerinnen und Jäger in Deutschland und kündigt Beschwerde gegen die Entscheidung an.
Die Liste Jagd kandidiert in der Gruppe der „Selbstständigen ohne fremde Arbeitskräfte“. Zu dieser Gruppe gehören die meisten Revierinhaber, da sie bei der Jagd keine Angestellten haben. Die vom DJV mit den Landesjagdverbänden und dem BJV aufgestellte gemeinsame Liste umfasst 20 Kandidaten.
Für die Beteiligung an der Wahl registrieren!
In diesen Tagen versendet die SVLFG an alle „Unternehmer“ Fragebögen zur Erstellung des Wählerverzeichnisses. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen unbedingt sorgfältig und korrekt aus und senden ihn innerhalb der angegebenen Frist an die SVLFG zurück! Nur wer den Fragebogen vollständig ausgefüllt zurückschickt, darf im Mai 2017 an der Sozialwahl teilnehmen. Auch Ehepartner sind wahlberechtigt und werden mit dem Fragebogen erfasst. In den meisten Pächtergemeinschaften ist nur ein Ansprechpartner bei der SVLFG benannt. Versichert – und damit walberechtigt – sind aber alle Mitpächter (und deren Ehepartner)! Daher ist es wichtig, dass die Fragebögen vollständig ausgefüllt werden und für die Sozialwahl alle Mitpächter genannt werden.
Die Rückmeldung dient erst der Vorbereitung der Wahl, ist aber für die Teilnahme enorm wichtig. Die Wahl selbst erfolgt als Briefwahl im Mai 2017. Die Wahlunterlagen erhalten die erfassten Wahlberechtigten dann im Mai 2017 wiederum von der SVLFG. Für eine bessere Vertretung der Jagdinteressen in der SVLFG müssen also alle Revierinhaber spätestens jetzt aktiv werden

DJV 12. Januar 2017 (djv) Berlin

Der Weg zum Jagdschein

Die Zahl der Jäger wächst seit Jahren. Wer dazu gehören will muss eine anspruchsvolle Prüfung bestehen. Viele Informationen zum Erwerb des Jagdscheins hält eine neue DJV-Broschüre bereit.

Informationen für angehende Jäger und Jägerinnen gibt es in der Broschüre ,,Der Weg zum Jagdschein''

In der Natur aktiv sein, Beute machen und gesundes Fleisch essen – immer mehr Menschen interessieren sich für die Jagd. Die neue DJV-Broschüre „Der Weg zum Jagdschein“ liefert grundlegende Informationen zu Voraussetzungen, Ablauf und Inhalten der Jägerausbildung. Unterschiedliche Kursformen werden ebenso erläutert wie die benötigte Erstausstattung für Jäger.

Die 28-seitige Broschüre im DIN-A6-Format wird auf der Grünen Woche 2017 vorgestellt. Sie kann ab Mitte Januar 2017 kostenlos im DJV-Shop bestellt werden.

11. Januar 2017 (DJV) Berlin

 

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Mittwoch, 20. Juni 2018 03:33