Hegering Gebhardshain - Hegeringversammlung 2017

Bei der gut besuchten Hegeringversammlung im Dorfkrug in Elkenroth konnte der Hegeringleiter Wolfgang Gross zahlreiche Jäger sowie den Kreisjagdmeister Franz Kick begrüßen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Jahresbericht, ein Vortrag über die Schwarzwildbejagung und Ehrungen.

Eingangs seines Berichtes zeigte sich der Hegeringleiter enttäuscht über die Auswirkungen europäischer Gesetzesinitiativen auf die Jagd und den mangelnden Einsatz der Politiker für die Sache der Jäger.

Die Mitgliederzahl im Hegering beträgt zum 02.04.2016 96 Mitglieder, inklusive Zweitmitglieder. In der Rückschau berichteten der Hegeringleiter und die Obleute für Hundewesen, Schießwesen, Brauchtum und Öffentlichkeitsarbeit von vielen erfolgreichen Veranstaltungen zum Beispiel Schießwettbewerben, Darbietungen der Bläsergruppe, Fuchsjagdwoche und den Einsatz der Walderlebnisschule. Auch in diesem Jagdjahr hat der Hegering für den 19.08.2017 das Schießkino in Wetzlar gebucht.

Die Abschusszahlen waren im vergangenen Jahr beim Rehwild sehr gut. Es wurden 116 Böcke und 135 Stück weibliches Rehwild erlegt. Damit erreichten die Jäger im Hegering eine Abschusserfüllung von 103 Prozent. Außerdem lagen 86 Sauen, 6 Hasen und 53 Füchse auf der Strecke.

Kreisjagdmeister Franz Kick nahm die Abschusszahl beim Schwarzwild im Hegering Gebhardshain auf, mit 86 Stück seiner Meinung nach nicht sehr hoch. Er schloss daraus, dass die Schwarzwildsituation im Hegering nicht so schwierig und problematisch ist, wie in anderen Regionen des Kreises Altenkirchen. Festzustellen sei, dass die Bestände beim Schwarzwild in Rheinland-Pfalz und bundesweit steigen. Die Schäden seien längst nicht mehr nur auf landwirtschaftlichen Flächen zu finden, auch andere Flächen wie Friedhöfe, Sportplätze oder auch Bahndämme würden von den Schwarzkitteln heimgesucht. Bevor die Anordnung drastischer chemischer Mittel erginge, die die Zuwachsrate der Wildschweine begrenzt, stellte Franz Kick drei Lösungsansätze vor, die die Jagd auf das Schwarzwild optimieren sollen: 1. Der Abschuss auf jedes Stück solle freigegeben werden. Ausgenommen natürlich die führenden Bachen. 2. Revierübergreifende Jagden sollten geplant werden. 3. Die Kirrjagd solle nicht zu einer reinen Fütterung des Schwarzwildes werden.

Im Anschluss an den Vortrag gab es einige Nachfragen und Diskussionsbedarf.

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Der stellvertretende Hegeringleiter Gerhard Schnell nahm die Prämierung der zahlreich ausgestellten Trophäen vor. Bei den Rehgehörnen erhielt Günter Schuster die Goldmedaille, Carmen Eckardt die Silbermedaille und Franz Josef Utsch die Bronzemedaille. Die Hegemedaille für Keilerwaffen erhielten Thomas Müller, Jens Weber und Hans Weller.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Landesjagdverband wurde Dieter Merbold geehrt, für 40 Jahre LJV Mitgliedschaft Günter Pauly. Heribert Pfeiffer wurde für 10jährige Mitgliedschaft in der Bläsergruppe geehrt.

Zum Ausklang der Versammlung spielte die Bläsergruppe des Hegerings und Ingolf Wagner präsentierte eine kleine Rückschau des vergangenen Jagdjahres in Bildern.

Hegeringleiter Wolfgang Gross

Aujeszkysche Krankheit im Hunsrück! - Gefährliche Hundekrankheit in der Region

Aujeszkysche Krankheit: Hunde und Hausschweine schützen


Für Menschen ungefährlich, für Hunde, einige andere Fleischfresser und für Rinder tödlich: Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat bei einem Jagdhund die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen. Das Tier wurde zuvor bei zwei Jagden im Hunsrück (Kreis Bernkastel-Wittlich) eingesetzt und hatte dabei Kontakt zu Wildschweinen.

Schweine sind das Hauptreservoir des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit. Dank intensiver Bemühungen ist es bereits vor Jahren gelungen, die Krankheit in den Hausschweinebeständen in Deutschland zu tilgen, bei Wildschweinen tritt sie jedoch vereinzelt noch auf. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht bekannt, es kommt aber gelegentlich vor, dass sich Jagdhunde bei Wildschweinen infizieren. In Rheinland-Pfalz hatte sich zuletzt vor einem Jahr ein Hund bei einer Jagd im Hunsrück infiziert.

Für Hunde verläuft eine Infektion mit dem Virus der Aujeszkyschen Krankheit immer tödlich. Das auffälligste Symptom bei infizierten Tieren ist zumeist der intensive Juckreiz an Stirn, Lippen, Wangen, Augen und Ohren. Die Symptome treten nach einer Inkubationszeit von zwei bis neun Tagen auf. Mit fortschreitender Erkrankung können Apathie, Fieber Schluckbeschwerden, Atemnot, Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen hinzukommen. Der Tod tritt gewöhnlich ein bis drei Tage nach Einsetzen der ersten klinischen Anzeichen ein. Eine Impfung gegen die Aujeszkysche Krankheit gibt es für Hunde nicht.

Hauptinfektionsquelle für Hunde ist der direkte Kontakt zu infizierten Wildschweinen oder die Verfütterung von rohem Schweinefleisch. Bisskontakt bei der Jagd ist zwar nicht immer zu vermeiden, doch sollten Jäger ihre Hunde von erlegtem Schwarzwild fernhalten und keine entnommenen Innereien roh verfüttern.

Bei Hausschweinen in Freilandhaltung muss unter anderem sichergestellt sein, dass kein direkter oder indirekter Kontakt zu Wildschweinen möglich ist. Sollte das Virus in einen Bestand eingeschleppt werden, drohen massive wirtschaftliche Schäden.

Weitere Informationen für Jäger gibt es in einem Merkblatt, das hier heruntergeladen werden kann.

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz 21.12.2016

HR Wissen - Hegeringversammlung

Die HR-Versammlung des HR Wissen findet am Freitag, 25.03.2016, 20.00 Uhr im Bürgerhaus in 57580 Fensdorf statt. Eine persönliche Einladung mit der kompletten Tagesordnung ergeht schriftlich an alle HR-Mitglieder. Wir bitten um zahlreiche Teilnahme.

D. Seibert
HRL

HR Daaden- Herdorf Martinsmarkt 5. und 6. November 2016

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HR Gebhardshain Fuchsjagdwoche 2016

In der Woche vom 15.-21. Februar veranstaltet der Hegering Gebhardshain seine traditionelle Fuchsjagdwoche . Das Legen der hoffentlich großen Strecke ist am Sonntag den 21.02.2016 um 11.00 Uhram Schießstand „Käuser Steimel“ unter Mitwirkung der Bläsergruppe. Im Anschluß gibt es einen kleinen Imbiss.

Wolfgang Groß,HRL

HR AK Attraktives HR-Schießen

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Das HR-Schießen des Hegerings Altenkirchen erfreut sich offenbar steigender Beliebtheit, denn nicht weniger als 27 Teilnehmer fanden sich auf dem Schießstand im Johannistal ein. Die

Organisatoren verdienten sich ein Lob. Schafften sie es doch, angenehme Geselligkeit mit einem zügigen und geordneten Ablauf zu verbinden. Dass ein Stand für Kontrolle bzw. Einschießen der Büchse reserviert blieb, wurde sehr positiv angenommen.

Als bester jagdlicher Schütze erwies sich einmal mehr Eberhard Raßbach mit 135 Ringen, gefolgt von HR-Leiter Franz Kick (127), Jochen Heinemann (125) und Michael Sirch (123). Sie hatten unter den zahlreichen Ehrenpreisen die erste Wahl, doch ging auch in der spannenden Folgezeit niemand leer aus. Allerdings bestimmte Glücksfee Melanie die weitere Reihenfolge.

Die Bläsergruppe des Hegerings ließ die Hörner erschallen und einer stattlichen Runde mundete das schmackhafte Essen an der Villa Pauline. HR-Leiter Franz Kick freute sich über den gelungenen Nachmittag.

Er fand sich angesichts des regen Interesses einmal mehr in seiner Ansicht bestätigt, dass Treffsicherheit mit der Waffe als ein wesentliches Merkmal des Jägers angesehen wird. Den Schießobleuten Stephan Schnura und Manfred Fischer sowie den Organisatoren Rainer Zeuner und Benedikt Börgerding dankte Kick herzlich für ihren Einsatz im Sinne der traditionellen Veranstaltung.

 

 

Infotag Jagd - Pressestimmen

Bericht zum Infotag Jagd - Rheinzeitung von 24. April 2015

 

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Neuer Mentor für die Jagdausbildung

Auf Vorschlag von Kreisjagdmeister Josef Weitershagen wurde Herr Sebastian Niederer aus Weitefeld mit Wirkung vom 1. April 2016 durch die untere Jagdbehörde bei der Kreisverwaltung Altenkirchen als Mentor für die jagdliche Ausbildung anerkannt. Sebastian Niederer übernimmt damit die verantwortungsvolle Aufgabe Jagdscheinanwärter/innen im Rahmen einer theoretischen und praktischen Ausbildung nach einem Rahmenplan der obersten Jagdbehörde auf die Jägerprüfung vorzubereiten.

Ein Jahr lang bereitet ein Mentor seine angehenden Prüflinge auf die Jägerprüfung, das s.g. „grüne Abitur“, vor. Umfangreiches theoretische Wissen, verantwortlicher Umgang mit Wild, Wald und Natur, sowie die notwendigen Kenntnisse aus der Jagdpraxis beinhalten die anspruchsvolle Ausbildung zum Jagdschein.

Sebastian Niederer, der in der Kreisgruppe Altenkirchen bereits als Obmann für „junge Jäger“ tätig ist, folgt Gisela Held aus Niederdreisbach, die nach 5 Jahren nun Abschied vom Amt des Mentors genommen und in dieser Zeit 15 Anwärter/innen zum Jagdschein geführt hat. Unser Dank und Waidmannsheil gilt Gisela Held für Ihr hohes Engagement, Fachwissen und Begeisterung mit denen Sie ihre Jagdscheinanwärter der Kreisgruppe auf die verantwortungsvollen Aufgaben des Waidwerkes vorbereitet und sicher zur jagdlichen Prüfung geführt hat.

Sabine Hochhäuser

Landesjägertag Rheinland Pfalz! -Pressestimmen

Hier einige Pressestimmen zum Landesjägertag Rheinland Pfalz!

AK-Kurier vom 25. April 2015 ( kompletten Bericht lesen - bitte auch das Bild klicken)

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