Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Jahreshauptversammlung 2018

Jägerschaft in der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz nach Vorstandswahlen gut aufgestellt.
Die soliden Finanzen und erfolgreich gestemmte Projekte wie die kreisgruppeneigene Walderlebnisschule, waren unter anderem Themen bei den vereinsinternen Berichten anlässlich der Jahreshauptversammlung im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Altenkirchen. Die satzungsgemäß fälligen Neuwahlen des Vorstandes ergaben personell folgendes

Foto Vorstand neu JHV 2018_1.jpg

Bild: Vorsitzender Alois Trapp, Neustadt/Wied, 1.Stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiner Nöllgen, Flammersfeld 2. Stellvertretender Vorsitzender Frank Fischer Mammelzen 3. Stellvertretender Vorsitzender Helmut Hilpisch, Junkernthal
Schriftführerin Carmen Eckardt, Nauroth, Stellvertretender Schriftführer Daniel Seibert, Wissen, Schatzmeister Dietmar Haberkamp, Marienrachdorf, Stellvertretender Schatzmeister Frank Fischer, Mammelzen.

Damit wurde der gesamte geschäftsführende Vorstand einstimmig wiedergewählt. Neu hinzu gekommen ist der 1. Stellvertreter Dr. Heiner Nöllgen. Er wird nach einem Jahr den Vorsitz der Kreisgruppe übernehmen und Alois Trapp wird in die Stellvertreterposition wechseln. Diese Rochade wird notwendig, da Dr. Heiner Nöllgen aus beruflichen Gründen das Amt in diesem Jahr noch nicht übernehmen kann. Die Wahl der Obleute ergab folgendes Ergebnis:

Obleute für das Schießwesen: Manfred Fischer, Sörth, Stefan Schnura, Flammersfeld
Obleute für das Jagdgebrauchshundewesen: Bernhard Oberst, Flammersfeld, Peter Oschinski, Altenkirchen
Obleute für das jagdliche Brauchtum: Uwe Oppermann, Betzdorf, Klaus Lindenpütz, Bitzen
Obleute für Natur-, Umweltschutz und Landespflege, Jürgen Rübesam, Flammersfeld, Wolfgang Stock, Niederfischbach
Obleute für Öffentlichkeitsarbeit, Presse und Informationsdienst: Ingolf Wagner, Molzhain, Daniel Toubartz, Buchholz
Obleute für Junge Jäger: Sebastian Niederer, Weitefeld, Thomas Kühn, Niederfischbach
Obleute für Wildbretmarkteting: Helmut Hilpisch, Junkernthal, Jörg Wirths, Wissen.


Landrat Michael Lieber lobte das Engagement der Jägerschaft bei der Schwarzwildbejagung in Anbetracht der Wildschäden und der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP). Gleichzeitig sichert er die Unterstützung des Kreises zu, beispielsweise durch die „Runden Tische Schwarzwild“ mit dem Kreisjagdmeister Franz Kick, und die Reduzierung der Gebühr für Trichinenproben auf 0,00 Euro für beliehene Jäger.


Die Waldbesitzer brauchen die Unterstützung der Jäger um Verbiss zu verhüten. Gegenseitiges Einvernehmen und der Fokus auf die Intervalljagd, versprechen guten Erfolg, so der Vorsitzende des Waldbauvereins Altenkirchen e. V., Baron von Hövel in seinen Grußworten. Georg Gross, Vorsitzender des Bauern- und Winzerverbandes des Kreises Altenkirchen appellierte an die Jäger noch mehr Schwarzwild zu jagen und bezeichnete Schwarzwild und Wolf als Existenzbedrohung für Landwirte und Weidetierhalter.

Der Vizepräsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz, Kurt Schüler überbrachte die Grüße vom Präsidium und warnte vor Aufregung und Hysterie in Sachen ASP und Wolf. Gleichwohl müssten die zu hohen Schwarzwildbestände durch den Jäger reguliert werden, und zwar im Rahmen der Waidgerechtigkeit, das bedeutet zum Beispiel, dass weibliche Stücke, die Frischlinge führen, geschont werden müssen. Der Wolf solle, so Schüler ins Jagdrecht genommen werden, damit der Revierjäger selbst entscheiden und handeln kann, wenn es Notwendigkeit und Gesetz gebietet.

Im Laufe der Veranstaltung wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft im DJV mit Urkunde und Anstecknadel geehrt:
Herbert Windsheimer, Düsseldorf, Hegering Mühlenthal/Crottdorf
Norbert Müller, Oberirsen, Hegering Weyerbusch
Dieter Burbach, Bruchertseifen, Hegering Hamm
Burghard Fries, Freudenberg, Hegering Gebhardshain
Günter Schuster, Nauroth, Hegering Gebhardshain
Gerhard Schnell, Steinebach, Hegering Gebhardshain
Ulrich Schmidt, Niederdreisbach, Hegering Gebhardshain
Kurt Schwanke, Daaden, Hegering Daaden/Herdorf
Helmut Asbach, Isert, Hegering Altenkirchen
Weiterhin für
50 Jahre Mitgliedschaft im DJV
Benno Gerhardus, Gebhardshain, Hegering Gebhardshain
Anton Geimer, Steinebach, Hegering Gebhardshain
Willi Erschfeld sen., Horhausen, Hegering Flammersfeld
Otto Heinemann, Neukoberstein, Hegering Altenkirchen
und für
60 Jahre Mitgliedschaft im DJV
Harald Mohr, Bitzen, Hegering Hamm


Eine ganz besondere Ehre wurde Kreisjagdmeister Franz Kick zuteil. Er erhielt die
Bronzene Verdienstnadel des DJV aus den Händen von Kurt Schüler und Alois Trapp für seine Verdienste für die Jägerschaft im Kreis Altenkirchen, besonders für den Hegering Altenkirchen, und für seine langjährige Tätigkeit in der Prüfungskommission und sein Engagement für die Erhaltung des jagdlichen Brauchtums.

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Donnerstag, 14. November 2019 06:21