Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Jagderlebnistag 2016

Am Samstag dem 21. Mai 2016 war es wieder so weit, die LJV-Kreisgruppe Altenkirchen veranstaltete zusammen mit der Rheinzeitung den Jagderlebnistag – diesmal bei besten Wetter, offensichtlich hatten alle ihre „Teller leer gegessen“!

Um 15:00 trafen sich Jannis und Marlon Gielen, Paul Köhler mit seinem Freund Benedikt Wickler, Tim und Luis Kretzer, Amira Brück, Stella Pfeifer, Julia und Ronja Lindenpütz mit ihren Vätern an der Grillhütte in Bruchertseifen um Jagd hautnah zu erleben und um zu erfahren was Jagd ausmacht.

Warum jagst du? Welches Tier darf gejagt werden, warum wird überhaupt gejagt? Fragen über Fragen und um sie beantworten ging es mit Ingolf Wagner und Günter Lindenpütz auf die Pirsch. Im nahe gelegenen Wald hatten sie zuvor für die jungen Jagdgäste einen Parcours mit Wildtierpräparaten aufgestellt.

Mit Adleraugen erspähten die Kids schnell den Dachs und lernten u.a. was und wie viel Eichhörnchen fressen. Übten sich in der Handhabung mit dem Fernglas für den Abendansitz. Kirsten Henk-Schroer mit ihrem beiden Retriever und Peter Oschinski mit seinem kleinen Münsterländer zeigten dann was ein Jagdhund im aktiven Jagdeinsatz können muss. Wer von den Kindern wollte, konnte die Retriever Hündin zum Apportieren schicken.

Schon immer gehört das Jagdhornblasen zur Jagd, es diente seit je her zur Verständigung der Jäger untereinander. Auch heute kommt das Jagdhorn zum Verblasen der Strecke, d.h. um dem erlegtem Wild die letzte Ehre zu erweisen und natürlich bei geselligen Treffen zum Einsatz. Nun war die Geschicklichkeit unserer jungen Gäste gefragt, denn jetzt galt es sich sein Fürst Pless Jagdhorn unter Anleitung von Lissy und Kristian Kandler zu bauen. Wasserschlauch in der richtigen Länge, 1,38 m wie Jannis bemerkte, ein Trichter, ein entsprechendes Mundstück und fertig ist das Horn. Noch schön umwickelt und schon konnte das Signal „Aufbruch zur Jagd“ geübt und später zum Abendansitz geblasen werden.

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Mit Wildburgern und Wildwürstchen stärkten sich unsere Gäste bei interessanten Gesprächen und einmütig stellten man fest, das Wildschwein doch sehr lecker schmeckt, dazu ist das Fleisch auch noch sehr gesund, da ja die Wildtiere nur das Fressen was sie in der Natur vorfinden und ihnen auch schmeckt.

So gestärkt und voller Vorfreude rückte die Corona dann in die angrenzenden Reviere. Die ortsansässigen Jäger begleiteten die Eltern/Kind Paare zum gemeinsamen abendlichen Ansitz, der bei allen Teilnehmern einen offensichtlichen positiven Eindruck hinterlassen hat. Was ist schöner als ein lauer Frühlingsabend in der Natur, die einbrechende Dämmerung, die Ricke oder auch den Gabler vor dem Kanzelfenster, die einkehrende Ruhe?

Was habt ihr gesehen, - "nur eine Ricke", aber auch Schmalreh, Gabler und Gänse, jdes Kind hatte an diesem Abend Anblick, wie es in der Jägersprache heißt...... Am wärmenden Lagerfeuer mit Stockbrot und etwas Jägerlatein klang der Jagderlebnistag aus!

Herzlichen Dank an alle Helfer die zum guten Gelingen des Jagderlebnistages beigetragen haben!

Sabine Hochhäuser

Impressionen vom Jagderlebnistag 2016

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Samstag, 23. November 2019 01:48