Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Jagderlebnistag 2014

Sinne schärfen für Wald und Wild

Der zweite Jagderlebnistag der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes Rheinland Pfalz, in Kooperation mit der Rheinzeitung, startete am 10. Mai 2014 in Bruchertseifen an der Grillhütte unter erschwerten Bedingungen, denn die Wetterprognose vom Vortag erfüllte sich nicht. Schon beim Aufbau und bei der Vorbereitung des Geländes für den Tag regnete es mehr oder weniger; meistens mehr. Pünktlich um 15:00 Uhr startet der Erlebnistag mit der musikalischen Begrüßung vorgetragen von den anwesenden Jägern. Danach begrüßte Frank Fischer, stellv. Kreisgruppevorsitzender, die angemeldeten acht Kinder, ihre Eltern, Marcelo Peerenboom, den Redaktionsleiter der Rheinzeitung, alle anwesenden Jäger und wünschte allen Beteiligten einen informativen Tag und viel Spaß!


Das ließen sich die Kinder nicht zwei Mal sagen und waren direkt Feuer und Flamme wenn es darum ging an der Walderlebnisschule Fuchs, Hase, Igel als Präparate zu entdecken. Sie lauschten den spannenden Geschichten und Erklärungen von Ingolf, Gundula, Patrik und Florian, die ihrerseits nicht müde wurden alle Fragen ausführlich und kindgerecht zu beantworten. Dabei überraschten einige der jungen Besucher mit einem erstaunlichen Wissenstand über die heimische Fauna und Flora. Langweilig wurde es nie, denn die Walderlebnisschule ist ein großes „Überraschungs Ei" und es gibt für Groß und Klein, jung und alt immer etwas Neues zu entdecken.


Dann ging es weiter an den nächsten Stand, wo neben der handwerklichen Geschicklichkeit der Kinder beim Basteln eines „Fürst Pless Horns" aus Wasserschlauch und Trichter auch um eine gehörige Portion „Puste" gefragt war. Das Jagdhorn spielt seit Jahr und Tag eine große Rolle in der Jagd, diente es doch früher, quasi als Handy, zur Verständigung der Waidmänner während der Jagd in Wald und Feld. So baute jeder der Teilnehmer aus den vorhandenen Materialen sein persönliches Fürst-Pless-Horn. Dabei kam es besonders auf die richtige Länge des Schlauches an, und siehe da, bereits nach wenigen Versuchen erklangen die ersten Töne. Anfangs noch ein bisschen dünn, aber ein wenig Ausprobieren und etwas Übung, schaffte ein Großteil der Kinder auch bereits zwei verschiedene Töne Das Signal „Aufbruch zur Jagd" für den abendlichen Ansitz wurde von Kristian und Sebastian mit den Kindern eingeübt.


„Huch die leben ja!", war der Ausspruch einer Mutter an unserer nächsten Station. Hier drehte sich alles um die Greifvögel, die vom Orden deutscher Falkoniere, be-treut von Mike, Bernhard, Andreas und Sigrid, auf unsere Teilnehmer warteten. Die eleganten Jagdhelfer der Lüfte faszinierten nicht nur die Kinder. Das Falkner-Team stand Rede und Antwort und informierten für die Eigenheiten der Jagd mit einem Greifvogel. So lernten die Kinder u.a., das Eulen die Pipi-Spur der Mäuse erkennen können und die Vögel genauso wie Hunde hecheln und nicht schwitzen wie wir Menschen, wenn ihnen zu warm ist! Natürlich war es für die Kinder ein besonderes Erlebnis, einmal selbst den Falknerhandschuh anzuziehen und einen der Greife, auf der Hand zu tragen.

Nun ging es weiter zu den vierbeinigen Jagdhelfern. Hier zeigten Peter und Harald mit ihren Hunden wie diese auf ihren jagdlichen Einsatz vorbereitet werden. Um einen Fuchs apportieren zu können, müssen die Hunde Muskeln antrainieren. U-nd so zeigte der Kleine Münsterländer wie er sein gut 8 kg schweres Apportierholz trägt, das nun damit das ungefähre Gewicht eines ausgewachsenen Fuchses be-sitzt. Dann zeigte Nina, die Cocker-Hündin, den Kindern wie Hunde ihre Nase ein-setzen um verletztes Wild finden. Das der gute Gehorsam Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund ist und man nur so erfolgreich jagen kann überraschte die Kinder, da hatte der eine oder andere eine andere Vor-stellung.

Natürlich war auch an diesem Tag für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt. Diesmal gab es Fleischkäse und Würstchen, natürlich vom Wild! Die Kinder konnten ihre Würstchen „"klassisch genießen oder mit den entsprechenden Zutaten zum „Wilden Hotdog" oder „Wilden Burger" verwandeln. So gestärkt, wurde gemeinsam mit den Jägern, bevor es zum abendlichen Ansitz ging, das Signal „Aufbruch zur Jagd" geblasen. Dann rückte die Corona in die angrenzenden Reviere. Die ortsansässigen Jäger begleiteten die Eltern/Kind Paare zum gemeinsamen abendlichen Ansitz, in der Hoffnung, trotz des eher schlechten Wetters auch Wild zu sehen. Hier bewiesen die jungen Waldspürnasen dass sie ruhig und geduldig sein können denn alle Teilnehmer wurden mit Anblick belohnt.


Später, wieder am Lagerfeuer, erzählten sich die Kinder voller Eifer was sie im Wald gesehen hatten, das zum Beispiel „Stockenten" den Bock einfach vertrieben hatten, das Böcke mit einander „gekämpft" haben, der Fuchs und das Schmalreh........

Sabine Hochhäuser

Die Fotos des Tages können von den Teilnehmern bei Sabine Hochhäuser unter der Email sabine.hochhaeuser@jagd-ak.de angefordert werden

Impressionen von Jagderlebnistag 2014                              Bildergallerie der Rheinzeitung

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Donnerstag, 14. November 2019 06:19