Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Anschuss Seminar 2014

Vor der diesjährigen anstehenden Jägerprüfung veranstaltete Mike Thieke zusammen mit dem erfahrenen Schweißhundeführer und Wildmeister Helmut Hilpisch ein kostenloses Anschuss Seminar für die angehenden Jungjäger und auch interessierten Jägern der Kreisgruppe Altenkirchen. Das Seminar war mit 30 Teilnehmern wieder einmal sehr gut besucht. Bereits zum dritten Mal stellte Mike Thieke sein Revier Molzberg (Betzdorf / Kirchen) für die ersten Eindrücke auf die jagdliche Praxis der Jagdscheinanwärter selbstlos zur Verfügung.

Der Schuss ist raus, das Stück liegt aber nicht! Was ist zu tun?


Anhand von verschiedenen und realistisch präparierten Anschuss-Bildern, wie zum Beispiel einem Lauf-Schuss, Magen-Schuss oder aber Äser-Schuss etc. zeigte Helmut Hilpisch das sichere Auffinden von Pirschzeichen, auch an ungewöhnlichen Stellen, sowie die richtige Analyse der unterschiedlichen Pirschzeichen und zeigte die weiterführenden Maßnahmen auf, um sich in Sachen der Waidgerechtigkeit als Jäger richtig und im Sinne des Tierschutzes zu handeln.


In seinem Vortrag veranschaulichte Wildmeister Hilpich den Teilnehmer mögliche Verletzungen und dem vollkommen unnötigen Schmerz und Leid der Kreatur bei riskant angetragenen Schüssen wie zum Beispiel dem s.g. „Hotelschuss" auf Kopf, Teller oder Träger, denn der oft diskutierte Zugewinn an Wildbret steht in keinem vernünftigen und akzeptablen Verhältnis zum Leid des Wildes nach einem Fehlschuss.
Zum großen Erstaunen und nachdenkliche Gesichtern der Teilnehmer führte u.a. die bildliche Darstellung des Verhaltens der Geschosse nach dem Auftreffen/Durchschuss auf den Wildkörper. Nach dem Vortrag war es den Teilnehmer möglich, innere Organe von Reh und Schwarzwild in die Hand zu nehmen, zu erkennen und zu vergleichen.


Helmut Hilpisch appellierte an die zukünftigen Jungjäger den verantwortungsvollen und waidgerechten Umgang mit dem Wild und den entstehenden Situationen. Der Schuss ist raus und das Stück weg! Erfordert auf jeden Fall eine gründliche Anschusskontrolle, eine Kontrollsuche bzw. die Benachrichtigung des zuständigen Schweisshundeführers.
Waidgerechtigkeit, - die Ehrfurcht vor jeder Kreatur und der tierschutzkonformer Umgang mit dem Wild liegt in der Hand eines jeden Jägers.


Das Seminar Honorar wird dem Kinderhospiz Balthasar in Olpe gespendet.

Sabine Hochhäuser
Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit

Impressionen vom Anschuss Seminar

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Donnerstag, 14. November 2019 07:02