Ewald Schnug verstorben

 

Der plötzliche Tod von Ewald Schnug am 22. März hat über Altenkirchen hinaus in weiten Kreisen der Bevölkerung Trauer und Anteilnahme ausgelöst. Im Alter von 82 Jahren verstarb der vielfältig interessierte und engagierte Freund der Menschen, der Tiere und der Natur. Schon früh gab es einen tiefen Einschnitt in seinem Leben, als die Familie in den 30er Jahren einen Neuanfang wagte, aus Borod nach Pommern umsiedelte und 1945 von dort wieder vertrieben wurde.

In der neuen alten Heimat folgte Ewald Schnug als Gärtnermeister seiner Berufung und auch die Jagd gehörte zu seiner Persönlichkeit. Seit der Jägerprüfung 1951, also 62 Jahre, war er Mitglied in der Kreisgruppe, dem Hegering und in der Bläsergruppe Altenkirchen. Von 1974 bis 1994 leitete er den Hegering und wurde 1995 zum Ehrenhegeringleiter ernannt. Von 1978 bis 2001 war Schnug Kreisjagdmeister und wirkte verdienstvoll im Jagdbeirat.

Als Vorsitzender des Jägerprüfungsausschusses begleitete er rund 400 angehende Jäger(innen) auf dem Weg ins Waidwerk und gab vielen revierlosen Jägern Gelegenheit zur Jagd. In seinen Revieren Gieleroth und Altenkirchen realisierte er schon frühzeitig wildbiologisch fortschrittliche Ideen.

Ewald Schnug war 1. Beigeordneter der Stadt Altenkirchen. Er engagierte sich für Sportschützen und -fischer, war aktiver Natur- und Tierschützer, begeisterter Reisender und Tänzer. Seine Liebe gehörte seiner Frau Marianne, den Kindern und deren Nachkommen.

„Ein erfülltes Leben ist zu Ende", formulierte die Familie in der Todesanzeige. Kreisjagdmeister Josef Weitershagen und Hegeringleiter Franz Kick würdigten Schnugs jagdliches Engagement während der Trauerfeier und legten den letzten Bruch an seinem Grab nieder.

Ewald Schnug hat sich um die Jagd und die Jägerschaft im Kreis Altenkirchen sehr verdient gemacht.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 Kreisgruppe Altenkirchen
Der Vorstand