Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Aufhebung des Gefährdeten Bezirks und sofortiges Ende der Restriktionen hinsichtlich des Schwarzwildes !

Schweinepest bei Wildschweinen (Stand 13.06.2012)

Aufhebung des Gefährdeten Bezirks und sofortiges Ende der Restriktionen hinsichtlich des Schwarzwildes ! Beginn des Intensivmonitorings sofort ! 

Vorab möchten wir allen Jagdausübungsberechtigten ganz herzlich für die letztendlich erfolgreichen Bemühungen und das Inkaufnehmen von Unannehmlichkeiten im Zuge der Bekämpfung der Schweinepest bei Wildschweinen danken. 

Die endgültige Aufhebung des Gefährdeten Bezirkes ist beschlossen. Daher werden die Beschränkungen in Bezug auf die Verwertung des Schwarzwildes mit sofortiger Wirkung aufgehoben und die Wildsammelstellen sind ab sofort geschlossen.  Wir möchten Sie kurz über das weitere Vorgehen unterrichten: 

Bitte beachten Sie Folgendes : 

1. Es ist ein Intensivmonitoring für mindestens ein Jahr angeordnet. 

Das heißt jedes Wildschwein, ob erlegt, verunfallt oder sonst tot aufgefunden, muss in gewohnter Weise beprobt werden und wird auf Schweinepest (KSP) untersucht.

  • -     Probenbegleitschein bitte sorgfältig und vollständig ausfüllen
  • -     1 Röhrchen mit Milz und 1 Röhrchen mit Schweiß sauber verpacken
  • -     Zuordnungsmöglichkeit der Proben zum einzelnen Wildkörper sicherstellen (Markierung durch Zahl etc.)

Die Probe muss in sauberem und trockenem Zustand, mit gut lesbarem Probenbegleitschein, verpackt in Gefrierbeutel o. ä. schnellstmöglich zur Kreisverwaltung Altenkirchen gelangen. Sinnvollerweise wird sie dem Fleischuntersuchungspersonal mitgegeben. 

Probenröhrchen und -begleitscheine erhalten Sie auf Anforderung vom Veterinäramt oder über Ihren Hegeringleiter. Probenbegleitscheine empfehlen wir in eigener Regie mit den Angaben Ihres Reviers einmalig komplett auszufüllen (Adresse, TelNr., Ort und Verbandsgemeinde) und dann in selbst erstellte Kopien die individuellen Merkmale des erlegten bzw. tot aufgefundenen Wildschweins und die Kennung einzutragen. Die Probenbegleitscheine können auch auf der Internetseite des Kreises heruntergeladen werden.

 2. Die Trichinenprobe wird in Absprache mit dem für Ihre Verbandsgemeinde zuständigen Fleischuntersuchungspersonal genommen (s. Anlage).

Achtung !
Wartefrist für das Ergebnis der Trichinenuntersuchung nach Angaben des Fleischuntersuchungspersonals einhalten !  Der Tierkörper gilt bis zum Ablauf der Frist als beschlagnahmt.  Die Untersuchung erfolgt in der Regel nicht sofort am gleichen Tag !

 3. Praktisches Vorgehen:
Individuelles Kennzeichnen des Wildkörpers durch den Besitzer selbst (z. Bsp. Anbringen von Zahlen 1, 2, 3, ), mit entsprechender Angabe auf dem Probenbegleitschein.  Abgabe der KSP-Probenröhrchen mit Probenbegleitschein (separat verpackt) an das Fleischuntersuchungspersonal, mit der Trichinenprobe. Alternativ: Versand der KSP-Proben an die Kreisverwaltung Altenkirchen -Veterinäramt- (z.Bsp. bei sofortiger Abgabe an den Wildhandel oder Mitnahme des Wildkörpers durch den Pächter und Trichinenuntersuchung in einem anderen Kreis oder Bundesland).

Zuordnung der Probe zum Einzeltier muss eindeutig möglich sein.Dies gilt natürlich auch im Hinblick auf die Trichinenproben.  Prüfung und Versand durch die Kreisverwaltung an das Landesuntersuchungsamt und das Trichinenlabor.  Eine Beleihung von Jägern zur Trichinenprobenentnahme ist nicht vorgesehen, da der Kreis Altenkirchen nicht mehr über ein eigenes Untersuchungslabor verfügt.  Ferner wäre ein höherer Dokumentations- und Verwaltungsaufwand mit entsprechend höheren Kosten und Gebühren zu erwarten. Beachten Sie bitte die Angaben Ihres zuständigen Fleischuntersuchungspersonals !

4. Eine Nachricht an Sie erfolgt nur, wenn der Tierkörper wegen Trichinenbefall oder positiver Schweinepestuntersuchung untauglich wird.

Wir hoffen, mit dieser Info eventuell aufkommende Fragen bereits weitgehend  beantwortet zu haben und stehen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Veterinäramt Altenkirchen, Telefon: 02681-81-2834 oder -2810.

Anmerkung:

Zusätzlich ergeht an die Jäger die Empfehlung, beim Anfall großer Mengen Schwarzwildabfall, die Entsorgung über die Tierkörperbeseitigungsanstalt, Tel. 06508-9143-0, gegen Gebühr zu erwägen. Der Lkw kommt auf Abruf und kann eine handelsübliche Abfalltonne (240 ltr), wie sie in allen Haushalten (blau, grau oder braun) zur Verfügung steht, kippen. Anschließend natürlich desinfizieren !

 

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Sonntag, 17. November 2019 16:12