Die Kreisgruppe Altenkirchen stellt sich vor

Das Zuständigkeitsgebiet der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V. entspricht dem des gleichnamigen Landkreises. Die Fläche des Landkreises beträgt 64200 ha, davon sind 32000 ha bewaldet. Die jagdlichen Möglichkeiten sind in diesem waldreichen Kreisgebiet vielfältig. Es gibt aktuell 167 Jagdbezirke im Kreis.

Schwarzwild und Rehwild kommen in allen Revieren vor. In einigen Bereichen ist auch Rotwild heimisch. (Bis vor ca. 15 Jahren gab es im Wildenburger Land gute Muffel- und Damwild Vorkommen, die jedoch heute nicht mehr existieren). Lesen Sie hier weiter!

Dankfete mit Meister und Königin

Festlaune im Schießstand Johannistal – Nachbarin stiftet den Jägern Farbe

Altenkirchen. Die rheinland-pfälzische Jagdkönigin Melanie I. und die Jagdhornbläsergruppe Alsdorf-Hachenburg, Bundessieger für Parforcehörner in ES, adelten mit ihrer Gegenwart die Dankfete nach der Neugestaltung des Schießstands der Jäger im Altenkirchener Johannistal zu einem richtigen kleinen Fest, das in Erinnerung bleibt. Die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Altenkirchen unter Rainer Zeuner und Kreisgruppen-Vorsitzender Alois Trapp stimmten die Schar der Gäste auf die Ereignisse des Tages der offenen Tür ein.

„Ich bin gerne bei Ihnen" kennzeichnete Landrat Michael Lieber nicht nur die gute Stimmung bei sonnigem Himmel in „diesem schönen Fleckchen", sondern auch die konstruktive Atmosphäre in der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes (LJV).

Peter Clemens, Landesobmann für das jagdliche Schießen, war mit einem Trio des LJV angereist. Er fand die Leistung der heimischen Jäger beim umweltgerechten Anschluss an den Stand der Technik ganz prima. Kreisjagdmeister Josef Weitershagen kennt die Erleichterung der Kreisgruppe, ein schwieriges Unterfangen hinter sich zu haben und teilt die Freude über eine hervorragende Übungs- und Ausbildungsmöglichkeit.

 

Die Jagdhornbläsergruppe Alsdorf-Hachenburg, zehnmaliger Landes- und nun auch Bundessieger, löste mit ihrer Vorstellung unter Hornmeister Jürgen Rehard Begeisterung aus. Die vom Vorsitzenden angekündigte jagdliche Überraschung erwies sich als Augenweide. Jagdkönigin Melanie I. aus Wissen hatte sich trotz engem Terminkalender für einen Besuch in Altenkirchen Zeit genommen. Erinnerungen wurden wach, hatte sie doch im Johannistal erfolgreich für die Jägerprüfung trainiert.

Der wenig erfreuliche Anlass der schönen Festlichkeit geht zurück ins Jahr 2009. Seinerzeit wurden bei einer Regelüberprüfung ernste Mängel des Schießstandes festgestellt. Zudem drohten benachbarte Fichten auf die Gebäude zu fallen. Die Kreisgruppe sah sich vor der Herausforderung, die Sanierung innerhalb von drei Jahren technisch und finanziell zu stemmen. Dass dies gelang, ist einer großen Schar freiwilliger Helfer und Sponsoren sowie dem Einsatz des Vorstands und der Schießobleute zu verdanken.

 

Entsprechend lang Trapps Liste des Dankes. Sie begann mit einer Grenzfeststellung, führte über Holzfällung, Wegebau, Betonbau für drei Geschoßfangbunker, Maurer- und Putzarbeiten für Bunker und Pistolenstand, Dachabdeckungen und Fangdächer, Planierung der Schießbahnen, Drainage über komplett neue Elektrik bis zur neuen Umzäunung, Toranlage und Sitzbank. Und immer wieder Transporte. Allein für die Geschossfangbunker mussten mehr als 90 Tonnen Sand herangeschafft werden.

Dank Verbundsteinpflaster gewann die Umgebung optisch und wurde begehbarer. Dank der großen Helfer- und Sponsorenschar sowie Rücklagen und Zuschüssen vom LJV wurden die geplanten Kosten von 50000 Euro nicht überschritten.Alle Helfer erhielten eine speziell gestaltete Armbanduhr zur Erinnerung. Trapps Stellvertreter Frank Fischer vergaß nicht, auch dem Vorsitzenden für seinen unermüdlichen Einsatz zu danken.

Ein besonders herzliches Dankeschön galt der guten Nachbarin Ute Lauterbach. Sie ertrug nicht nur die Unbilden der Bauzeit, sondern will sogar Farbe für weitere Verschönerung des Schießstandes stiften. Für treffliche Stärkung vom Grill sorgten wieder einmal Bernd und Oleg Sobczak. Den Durst bekämpften Regina, Manuela, Ivona und Brigitte.

 Klaus Holl 2012

 Weitere Impressionen vom Tag der offenen Tür am Schießstand Johannistal (Bilder Sabine Hochhäuser)

 

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