Jagd ohne Hund ist Schund

hund1damit herzlich willkommen beim Hundewesen !

Auf dieser Seite haben Sie die Wahl, sich über aktuelle Geschehnisse rund um die Arbeit am Jagdhund in der Kreisgruppe zu informieren.

Der brauchbare Jagdhund an der Seite des Jägers ist gesetzlich vorgeschrieben. Damit Ihr Hund für den Jagdeinsatz brauchbar und ein verlässlicher Partner wird, bieten wir Ihnen diverse Kurse an.

Jedes Jahr finden in der Kreisgruppe Vorbereitsungskurse für Hund und Hundeführer für die jagdliche Eignungsprügung an. Weiterhin beraten wir Sie, wenn Sie es wünschen, unterstützend bei der Auswahl der Jagdhunderasse.

Auch für die jüngsten vierbeinigen Helfer gibt es in in der Kreisgruppe Welpenorientierungstage.

Kontakt

 Jagdhundewesen

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Der ist doch gechipt.....

denkt sich so mancher Hundeführer und wiegt seinen Jagdhund in Sicherheit, falls er mal nicht direkt nach der Drückjagd nach Hause findet. Nur ein Chip/Transponder reicht nicht, der Jagdhund muss auch bei mindestens einem der Haustierregister (z.b. Tasso oder Deutschen Haustierregister®) registriert werden. Dort wird der Chip des Hundes mit der Halteradresse erfasst. Der Halter bekommt einen Ausweis mit einer Plakette.

Im Notfall, also wenn der Jagdhund vermisst wird, erstellt man dort auch Suchplakate die bundesweit am Tierärzte/Tierheime/Tierschutzorganisationen verteilt werden und auch dem Hundehalter zum Verteilen zur Verfügung gestellt werden. Kostenlos!

Selbst wenn die Plakette sich nicht am Halsband befindet, muss lediglich die im Chip gespeicherte Registriernummer mit einem Scanner ausgelesen und an TASSO/ Deutschen Haustierregister® übermittelt werden. Anhand der Registrierung kann der Hund zurückgeführt werden.

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2011 - Zur Jagd geeignet

Auch dieses Jahr stellten sich 8 Hundeführer mit ihren Jagdhunden der Prüfungskommission der Kreisgruppe Altenkirchen (Landesjagdverband RLP) um ihren Vierbeinern die jagdliche Eignung bescheinigen zu lassen. Bei bestem Herbstwetter trafen sich die Teilnehmer der Hundeführerkurse der Kreisgruppe Altenkirchen, mit der Hundeobfrau Bianca Fries für den oberen Kreis und Hundeobmann Achim Schneider für den unteren Kreis am Gasthaus Hubertushöhe bei Schürdt, um dort in Gruppen aufgeteilt in die Reviere abzurücken.

In den Revieren wurden die Gespanne in den einzelnen jagdlichen Disziplinen geprüft. Über den Gehorsam, die Leinenführigkeit und Schussfestigkeit hinaus, wurden die Vierbeiner zu dem auch auf der 400 Meter Schweißfährte geprüft. Alle Jagdhunde waren hierbei erfolgreich. Gerade bei Nachsuchen von verletzten oder verunfallten Wildtieren trägt der Jäger mit seinem Hund die waidgerechte Verantwortung dem Wild gegenüber. Einige der Aspiranten mussten sich darüber hinaus dem Bringen von Haar- und Federwild in Wald und Feld, sowie dem Bringen von Federwild aus dem Wasser stellen.

Bereits am frühen Nachmittag konnte allen Hundeführen die jagdliche Eignung ihrer Hunde bescheinigt werden. Mit Freude und sichtlich erleichtert wurden die Prüfungsurkunden aus den Händen des Prüfungsleiters Achim Schneider entgegen genommen.

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2010 - Jagdeignungsprüfung

Jagdeignungsprüfung 2010 erstmals unter Regie der Kreisgruppe Altenkirchen

25 Hundeführer mit ihren Jagdhunden stellten sich am 9. Oktober 2010 der Jagdeignungsprüfung, die erstmalig unter der Regie des Landesjagdverbandes Rheinland Pfalz e.V., Kreisgruppe Altenkirchen durchgeführt wurde. Eine Teilnehmerin nahm sogar eine Anfahrt von 450 km aus dem Erzgebirge auf sich, um mit ihrem Hund an der Prüfung teilzunehmen, eine weitere Teilnehmer kam aus dem Kreisen Neuwied und Siegburg, die restlichen aus dem Kreis Altenkirchen. Der Nachweis der jagdlichen Eignung ist die Voraussetzung, dass ein Jagdhund gesetzeskonform im täglichen Jagdeinsatz eingesetzt werden darf. Für einige Jagdarten, wie zum Beispiel bei der Entenjagd, ist das Mitführen von brauchbaren Jagdhunden vom Gesetz vorgeschrieben.


So trafen sich früh morgens die Prüflinge bei bestem herbstlichem Wetter auf der Hubertushöhe bei Schürdt um aufgeteilt in drei Gruppen und unter den kritischen Augen der Richter, sich den einzelnen Disziplinen zu stellen. Geprüft wurden 12 Disziplinen u.a. der allgemeine Gehorsam, der Apport von Haar- und Federwild, der Apport aus dem Wasser, die Schussfestigkeit und die Schweißarbeit.

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2009 - Herr und Hund fit fürs Jagdrevier

 

 
Bericht aus Rhein-Zeitung und Siegener Zeitung 2009
 
14 „Gespanne“ erwiesen sich in der Prüfung auf Anhieb als jagdlich brauchbar
 
Wie allherbstlich war im Kreis Altenkirchen wieder ein Hunde-Examen angesagt. Im Sinne des Gesetzes handelt es sich um eine Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde, doch zum Erfolg im Revier gehört nun mal auch der menschliche Begleiter. So gesehen ist es korrekt, von „Gespannen“ zu reden, von Teams also, die in der Praxis eng und möglichst harmonisch zusammenarbeiten müssen.
 
22 solcher Gespanne trafen sich auf der Hubertushöhe bei Schürdt, um ihre Brauchbarkeit unter den kritischen Augen der Juroren, angeführt von Achim Schneider und Alois Trapp, unter Beweis zu stellen. Am Ende des Tages hatten sich 14 Teams auf Anhieb bewährt, sieben können die kritischen Prüfungsteile in vier Wochen wiederholen, ein Teilnehmer zog seine Meldung zurück. Abends traf man sich nach einigen Kilometern durch diverse Reviere zur gemütlichen Runde im Gasthof Hubertushöhe, wo Anspannung und Müdigkeit bald vergessen waren. „Glück, Erfolg und Freude“ wünschte Alois Trapp, Vorsitzender der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes und Prüfungsleiter, den erfolgreichen Teilnehmern.

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Aujeszkysche Krankheit

Aujeszkysche Krankheit

Es ist Drückjagdzeit, - die Hundeführer freuen sich auf ihren Einsatz, ihrer Hunde nicht minder. So mach junger Hund findet seinen ersten Einsatz und so mancher Welpe darf später beim Strecke legen, das erlegt Wild zauseln und beuteln.

Bitte erlauben Sie mir eine Bemerkung.

Liegt das Wild auf der Strecke, denke ich hat kein Hund mehr etwas an der Kreatur zu suchen. Traditionell stellt das Streckelegen die letzte Ehrung und Respekt des erlegten Wildes da. Weder sollte das das Wild nachlässig auf die Strecke geschmissen werden noch gehen Neugierige mit Bierflaschen (dieses Jahr gesehen) über die Strecke oder steigt über das Wild. Nach der Übergabe der Erlegerbrüchen wird dem Wild mit entsprechenden Totsignalen für die einzelnen Wildarten die letzte Ehre erwiesen, mit Jagd vorbei und Halali, endet die Jagd.

Nun aber zurück zu unserem vierbeinigen Jagdgefährten. Dieses Jahr auf den Maisdrückjagden oft gesehen, Welpen, Junghunden soll das Schwarzwild schmackhaft gemacht werden. So manch erbeutetes Schwein wird vom Hundeführer zum „Leben erweckt“ um es für den „Nachwuchssaupacker“ interessant zu machen. Der Hund greift sich ans Herz und packt in den Teller, schnuppert beherzt am Anschuss und leckt den Schweiß, den Speichel etc. . Auch sieht man Hundeführer, die ihren Vierbeiner gedankenlos am Aufbruch naschen lässt.

Die Aujeszkysche Krankheit auch Pseudowut ist nicht ausgerottet! Einen Impfschutz gibt es nicht und auch keine wirksame Behandlung. Diese Krankheit verläuft immer tödlich für Ihren Hund und das rasend schnell. Das einzige was hilft, die Vermeidung von rohem Schweinefleisch und denken Sie da bitte auch an die kaltgeräucherte Salami.

Was ist jetzt im jagdlichen Einsatz ? Leider ist es gar nicht nötig, dass ein Hund ein erlegtes Stück Schwarzwild anschneidet, nein es reicht, dass der Hund am dem Stück zergelt und zauselt dabei mit Schweiß und dem Anschuss in Kontakt kommt. Auch reicht es für den Hund aus, beim Stellen und Festmachen des gefangenen Stückes mit dem Speichel der Sau in Kontakt zu kommen und sich mit dem Virus zu infizieren.

Ist der Hund infiziert, reagiert er nach einer Inkubationszeit von 2-9 Tagen unter Umständen mit einer nicht erklärlichen Wesensveränderung, er hat Schluckbeschwerden wie zum Beispiel beim Zwingerhusten und speichelt dabei sehr stark oder der Hund hält den Kopf schief durch die Lähmung der Kopfmuskulatur, aber besonders markant ist der unstillbare Juckreiz, der Hund kratzt sich bis ins tiefe Fleisch blutig. Alle vorgenannten Symptome können einzeln aber auch zusammen auftreten. Die Hunde würden sich verstümmeln wenn man sie nicht vorher erlöst und gehen unter unvorstellbaren Schmerzen ein.

Dieses Jahr haben sich nachweislich einige Hunde auf Drückjagden infiziert (die Jagdpresse berichtete) und sind jämmerlich eingegangen. Vielleicht auch noch weitere Hunde, dessen Symptome aber nicht mit dieser schrecklichen Erkrankung in Zusammenhang gebracht worden sind.

Die Aujeszkysche Krankheit ist eine ernst zu nehmende Gefahr für Ihren vierbeinigen Jagdgefährten. Bitte achten Sie in ihrem eigenen Interesse, dass der Schwarzwildkontakt Ihrer Hunde nicht länger ausfällt, als unbedingt nötig.

Sabine Hochhäuser Dezember 2010
Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit

Erste Hilfe Hund 2011

Für Menschen ist sie selbstverständliche Retterin in den unterschiedlichsten Notlagen: die Erste Hilfe. Dass sie auch für Jagdhunde gelehrt und trainiert wird, ist nicht so alltäglich, doch für die stellvertretende Hunde-Obfrau Bianca Fries als Initiatorin inzwischen gängiger Bestandteil der Vorbereitung auf die Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde im Oberkreis Altenkirchen.
 
Ort der vielgestaltigen Handlung ist die Betzdorfer Tierklinik von Dr. Michael Köhler, der mit seinem Team wichtige Grundlagen und Maßnahmen vermittelt und erläutert. Da die Theorie in Fällen akuter Not besonders grau ist, sind einige besonders geduldige Hunde zur Stelle, die das Training der Hilfsmaßnahmen ohne großes Gehabe über sich ergehen lassen. Einige jagdliche Situationen, etwa die Drückjagd auf Sauen, bergen besondere Verletzungs-Risiken, die im Ernstfall schnelles Handeln erfordern. Aber auch bei sonstigen akuten Gesundheits-Gefahren, wie sie zum Beispiel durch Unterkühlung, Überhitzung oder Schockzustände entstehen können, ist es gut zu wissen, was zu tun ist.

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2011 - Neue Weiheranlage für die Hundearbeit

Gewässer, die für die Ausbildung und Prüfung von Jagdhunde geeignet wären, sind im Westerwald, bzw. im Gebiet der Kreisgruppe Altenkirchen rar gesät. Bis zum letzten Jahr wurden bei der Ausbildung der Hunde viele Kompromisse eingegangen. Die bisher genutzte Teichanlage wurde jahrelang nicht mehr ausgebaggert, sodass der Untergrund total verlaubt und verschlammt war. Dieses führte bei der Einarbeitung junger Hunde, die zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem kühlen Nass machen, zu einigen Unsicherheiten. Der Kugelfang und das Stöbern im Deckungsreichen Gelände waren als grenzwertig anzusehen.

Jedoch diese Zeiten sind jetzt vorbei, die langjährigen Bestrebungen des Vorstandes ein geeigneten Gewässer für die Jagdhundearbeit zu finden wurden mit Erfolg gekrönt. Zum 01.01.2011 hat die Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. für die Dauer von 10 Jahren eine ca. 2 ha große Teich- und Weiheranlage gepachtet.

Natürlich musste das Gelände und die Teichanlagen für die anstehenden Aufgaben aufbereitet werden. Umfangreiche Erd-, Anlagen- und Pflanzarbeiten wurden in den vergangenen Monaten gemäß den behördlichen Bestimmungen durch Fachfirmen durchgeführt. Zum Beispiel wurde eine für Hunde begehbare Insel angelegt. Für die endgültige Fertigstellung waren dann die Mitglieder der Kreisgruppe gefordert.

An zwei bisher anberaumten Arbeitseinsätzen wurde von Mitgliedern der Hegeringe unserer Kreisgruppe, leider ohne die Unterstützung vom Hegering Wissen und Betzdorf /Kirchen oberes Siegtal, das Gelände instandgesetzt. In Eigenleistung wurden Entwässerungsgräben erneuert, Müll und Schutt entfernt, Bäume gefällt und beschnitten, die gesamte Anlage neu bepflanzt, aufgeräumt und die Zaunanlage wieder instandgesetzt.

Jetzt steht den Mitgliedern der Kreisgruppe ein perfektes Gelände für die Jagdhundeausbildung zur Verfügung. Auf dem komplett eingezäunten Gelände steht ein Teich mit Insel in dem die Hunde auch wirklich schwimmen müssen zur Verfügung. Für die Stöberarbeit gibt es weiterhin ein vorgeschaltetes Gewässer in dem Schliff angepflanzt wurde.


Allen Helfern sei von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für den selbstlosen Arbeitseinsatz gesagt, ohne Ihre Unterstützung wäre dieses Gelände für die Kreisgruppe nicht möglich gewesen. Nun bleibt nur den zukünftigen Hundeführern ein glückliches Händchen bei der Ausbildung ihrer Hunde zu wünschen, die räumlichen Gegebenheiten sind hergestellt und geben alle Möglichkeiten her.

 

Ho' Rüd' Ho'
Sabine Hochhäuser Obfrau Öffentlichkeitsarbeit

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Mittwoch, 20. Juni 2018 03:33