Jagd ohne Hund ist Schund

hund1damit herzlich willkommen beim Hundewesen !

Auf dieser Seite haben Sie die Wahl, sich über aktuelle Geschehnisse rund um die Arbeit am Jagdhund in der Kreisgruppe zu informieren.

Der brauchbare Jagdhund an der Seite des Jägers ist gesetzlich vorgeschrieben. Damit Ihr Hund für den Jagdeinsatz brauchbar und ein verlässlicher Partner wird, bieten wir Ihnen diverse Kurse an.

Jedes Jahr finden in der Kreisgruppe Vorbereitsungskurse für Hund und Hundeführer für die jagdliche Eignungsprügung an. Weiterhin beraten wir Sie, wenn Sie es wünschen, unterstützend bei der Auswahl der Jagdhunderasse.

Auch für die jüngsten vierbeinigen Helfer gibt es in in der Kreisgruppe Welpenorientierungstage.

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Aujeszkysche Krankheit

Aujeszkysche Krankheit

Es ist Drückjagdzeit, - die Hundeführer freuen sich auf ihren Einsatz, ihrer Hunde nicht minder. So mach junger Hund findet seinen ersten Einsatz und so mancher Welpe darf später beim Strecke legen, das erlegt Wild zauseln und beuteln.

Bitte erlauben Sie mir eine Bemerkung.

Liegt das Wild auf der Strecke, denke ich hat kein Hund mehr etwas an der Kreatur zu suchen. Traditionell stellt das Streckelegen die letzte Ehrung und Respekt des erlegten Wildes da. Weder sollte das das Wild nachlässig auf die Strecke geschmissen werden noch gehen Neugierige mit Bierflaschen (dieses Jahr gesehen) über die Strecke oder steigt über das Wild. Nach der Übergabe der Erlegerbrüchen wird dem Wild mit entsprechenden Totsignalen für die einzelnen Wildarten die letzte Ehre erwiesen, mit Jagd vorbei und Halali, endet die Jagd.

Nun aber zurück zu unserem vierbeinigen Jagdgefährten. Dieses Jahr auf den Maisdrückjagden oft gesehen, Welpen, Junghunden soll das Schwarzwild schmackhaft gemacht werden. So manch erbeutetes Schwein wird vom Hundeführer zum „Leben erweckt“ um es für den „Nachwuchssaupacker“ interessant zu machen. Der Hund greift sich ans Herz und packt in den Teller, schnuppert beherzt am Anschuss und leckt den Schweiß, den Speichel etc. . Auch sieht man Hundeführer, die ihren Vierbeiner gedankenlos am Aufbruch naschen lässt.

Die Aujeszkysche Krankheit auch Pseudowut ist nicht ausgerottet! Einen Impfschutz gibt es nicht und auch keine wirksame Behandlung. Diese Krankheit verläuft immer tödlich für Ihren Hund und das rasend schnell. Das einzige was hilft, die Vermeidung von rohem Schweinefleisch und denken Sie da bitte auch an die kaltgeräucherte Salami.

Was ist jetzt im jagdlichen Einsatz ? Leider ist es gar nicht nötig, dass ein Hund ein erlegtes Stück Schwarzwild anschneidet, nein es reicht, dass der Hund am dem Stück zergelt und zauselt dabei mit Schweiß und dem Anschuss in Kontakt kommt. Auch reicht es für den Hund aus, beim Stellen und Festmachen des gefangenen Stückes mit dem Speichel der Sau in Kontakt zu kommen und sich mit dem Virus zu infizieren.

Ist der Hund infiziert, reagiert er nach einer Inkubationszeit von 2-9 Tagen unter Umständen mit einer nicht erklärlichen Wesensveränderung, er hat Schluckbeschwerden wie zum Beispiel beim Zwingerhusten und speichelt dabei sehr stark oder der Hund hält den Kopf schief durch die Lähmung der Kopfmuskulatur, aber besonders markant ist der unstillbare Juckreiz, der Hund kratzt sich bis ins tiefe Fleisch blutig. Alle vorgenannten Symptome können einzeln aber auch zusammen auftreten. Die Hunde würden sich verstümmeln wenn man sie nicht vorher erlöst und gehen unter unvorstellbaren Schmerzen ein.

Dieses Jahr haben sich nachweislich einige Hunde auf Drückjagden infiziert (die Jagdpresse berichtete) und sind jämmerlich eingegangen. Vielleicht auch noch weitere Hunde, dessen Symptome aber nicht mit dieser schrecklichen Erkrankung in Zusammenhang gebracht worden sind.

Die Aujeszkysche Krankheit ist eine ernst zu nehmende Gefahr für Ihren vierbeinigen Jagdgefährten. Bitte achten Sie in ihrem eigenen Interesse, dass der Schwarzwildkontakt Ihrer Hunde nicht länger ausfällt, als unbedingt nötig.

Sabine Hochhäuser Dezember 2010
Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit

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Mittwoch, 20. Juni 2018 03:30