Jagd ohne Hund ist Schund

hund1damit herzlich willkommen beim Hundewesen !

Auf dieser Seite haben Sie die Wahl, sich über aktuelle Geschehnisse rund um die Arbeit am Jagdhund in der Kreisgruppe zu informieren.

Der brauchbare Jagdhund an der Seite des Jägers ist gesetzlich vorgeschrieben. Damit Ihr Hund für den Jagdeinsatz brauchbar und ein verlässlicher Partner wird, bieten wir Ihnen diverse Kurse an.

Jedes Jahr finden in der Kreisgruppe Vorbereitsungskurse für Hund und Hundeführer für die jagdliche Eignungsprügung an. Weiterhin beraten wir Sie, wenn Sie es wünschen, unterstützend bei der Auswahl der Jagdhunderasse.

Auch für die jüngsten vierbeinigen Helfer gibt es in in der Kreisgruppe Welpenorientierungstage.

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Spannender Prüfungstag für Herr und Hund

Jagdliche Brauchbarkeit war nachzuweisen - Feine Nasen auf verwässerten Fährten

Schürdt. Am Hotel Hubertushöhe in Schürdt waren 13 Jagdhunde mit ihren Führern zur Prüfung angetreten. Es galt, die jagdliche Brauchbarkeit der Vierbeiner vor einer Jury der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband nachzuweisen.

Nach einem für Herr und Hund spannenden Prüfungstag zeigten sich acht Paare den Anforderungen gewachsen. Vier von ihnen hatten sich erfolgreich der eingeschränkten Prüfung mit Schwerpunkt Nachsuche gestellt und vier stellten ihre uneingeschränkte Brauchbarkeit unter Beweis. Fünf Gespanne wurden nach Patzern in unterschiedlichen Fächern auf den Nachprüfungstermin 28. Oktober verwiesen.

Kreisgruppen-Vorsitzender und Prüfungsleiter Alois Trapp stimmte Prüflinge und Richter auf die Ereignisse des Tages ein und erläuterte den Ablauf in zwei Gruppen. Etwas Sorge um die Übernacht-Schweißfährte bereiteten starke Regenfälle, doch die meisten vierbeinigen Prüflinge konnten sich auf ihre Nasen verlassen. Auf dem anspruchsvollen Programm standen weiterhin allgemeines Verhalten und Gehorsam, Leinenführigkeit, Gehen frei bei Fuß, Schussfestigkeit bei freiem Lauf, Bringen von Haar- und Federwild nach Schleppen von 300 bzw. 150 Metern sowie Freiverlorensuche, Schussfestigkeit bei der Wasserarbeit und Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer.

„Am Wasser schieden sich die Geister", bemerkte Trapp bei der abschließenden Preisverleihung im Hotel.

Am Schöneberger Weiher merkten die Hunde sehr wohl, dass sie im feuchten Element der direkten Einwirkung ihres Herrn entzogen waren, was einige von ihnen offenbar genossen. Hier vermisste Trapp noch intensiveres Training. Das galt auch zum Teil für das korrekte Ausgeben der Beute nach dem Apportieren sowohl am Wasser als auch bei den Schleppen. Wurde zum Beispiel eine Ente erlegt und zum Schützen gebracht, hat der Hund eine sitzende Haltung einzunehmen und den Fang erst zu öffnen, wenn der Schütze die Beute ergreift. Kein schönes Bild ist es, wenn der Hund seinem Herrn die Ente vor die Füße wirft.

Ein schmackhaftes Jägermahl in der Hubertushöhe hatte die Gesellschaft für derart mahnende Worte gestärkt, doch weit überwiegend gab es herzlichen Dank vom Prüfungsleiter. Trapp würdigte die Arbeit der beiden Lehrgänge unter der Leitung von Achim Schneider und Bernhard Oberst (Unterkreis) sowie Bianca Fries und Petra Zielenbach (Oberkreis). Dank galt den Revierinhabern für Geduld angesichts der unvermeidlichen Störungen und nicht zuletzt der wichtigen und oft mühevollen vorbereitenden Arbeit, etwa beim Auszeichnen der Schweißfährten.

Ilka Wienand dankte für die Prüflinge den Juroren, die sie „super, super fair" nannte. Gemeint waren Alois Trapp, Frank Fischer, Bernhard Oberst, Bernd Steup, Dietmar Haberkamp und Jochen Karrenberg. Als Sonderrichter Schweiß fungierten Bernhard Oberst und Alexander Schmidt. Achim Schneider unterstrich, dass nicht die Prüfung, sondern die waidgerechte Jagd das Ziel aller Bemühungen sei. Ärgern müsse man sich schließlich nicht über den Hund, sondern über sich selbst.

Klaus Holl

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Mittwoch, 20. Juni 2018 03:30