Hegering Gebhardshain

Der Hegering Gebhardshain liegt in der gleichnamigen Verbandsgemeinde im östlichen Teil des Landkreises Altenkirchen. Er hat eine Größe von 4142ha, davon bejagdbar 3765ha. Der Waldanteil liegt mit 2379ha bei über 50% der Gesamtfläche und damit weit über dem Bundesdurchschnitt.

Zurzeit hat der Hegering 108 Mitglieder im Alter zwischen 12 und 96 Jahren.

Zum Hegering gehören die Jagdreviere Steineroth, Molzhain, Kausen, Elkenroth 1 und 2, Elben, Rosenheim, Gebhardshain, Malberg, Hommelsberg, Steinebach, Steinebach Eigenjagd und Nauroth. Es handelt sich um Niederwildreviere mit Schwarzwildvorkommen.

Die durch Basalt und Grauwacke geprägte Mittelgebirgslandschaft gehört zum Wuchsbezirk hoher Westerwald. In einer Höhenlage zwischen 350-500m über NN, einer Niederschlagsmenge von1000mm/Jahr und einer Jahresdurchschnittstemperatur von 6,5 Grad Celsius ist ein sehr gutes Waldwachstum möglich. Die Wälder befinden sich überwiegend im Besitz von Haubergsgenossenschaften und Waldinteressentenschaften. Hier lesen Sie weiter!

 

Kontakt

Hegeringleiter

Wolfgang Groß
Käuser Steimel 11
57520 Kausen
Tel: 02747/8729
email an Wolfgang

Hegeringversammlung Gebhardshain 2019


Bei der jährlichen Hegeringversammlung des Hegerings Gebhardshain im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz freute sich Wolfgang Gross über die guten Ergebnisse bei der Rehwild- und Raubwildbejagung. Jedoch konnte die Schwarzwildstrecke nicht an die guten Zahlen des vorangegangenen Jagdjahres anknüpfen. Gross berichtete von einem abnehmenden Mitgliederbestand, die stattgefundenen Sitzungen des Vorstandes und den notwendigen Instandsetzungsarbeiten am hegeringeigenen Schießstand. Die stattgefundenen Veranstaltungen im Jahresverlauf bezeichnete der Hegeringleiter als sehr gelungen und interessant für alle Teilnehmer.
Bei der Trophäenbewertung konnten für die besten Rehbockgehörne folgende Medaillen verliehen werden: Gold an Carmen Eckardt, Silber an Hans-Werner Bläcker und Bronze an Hans Weller. Für Keilerwaffen wurden Harald Horstkötter und Rolf Horstkötter mit der Hegeringmedaille ausgezeichnet. Ehrungen erhalten Erhard Hilpisch für 50 Jahre Zugehörigkeit zum Verband, sowie Wolfgang Gross für 20 Jahre Mitgliedschaft in der Bläsergruppe. Die Treuenadeln und Urkunden werden anlässlich der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe am 26.04. an beide verliehen.
Der langjährige erfahrene Berufsjäger und anerkannter Nachsuchenführer Wildmeister Helmut Hilpisch erläuterte mit einer Power Point Präsentation was der Anschuss verrät und wie man sich am Anschuss und bei der Nachsuche richtig verhält. Hierbei lag ein Schwerpunkt auf der Arbeit des ausgebildeten Jagdgebrauchshundes. Grundsätzlich ist jeder Anschuss zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzusuchen. Das ist, so Hilpisch, aus Tierschutzgründen wichtig und geboten.
Die Wildschadensproblematik war ein Schwerpunkt der Ausführungen des Kreisjagdmeisters Franz Kick. Auffällig sind die hohen Schäden durch Schwarzwild auch in befriedeten Bezirken, zum Beispiel auf Sportplätzen, Friedhöfen und sogar in Hausgärten. Dies, und die drohende Afrikanische Schweinepest seien die Gründe für eine unverminderte starke Bejagung der Schwarzkittel, natürlich unter Beachtung des Mutterschutzes für führende Bachen.
Die Bläsergruppe des Hegerings gab der Veranstaltung im Dorfkrug in Elkenroth durch ihre Darbietungen den passenden jagdlichen Rahmen.
Wolfgang GROSS HRL

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Sonntag, 26. Mai 2019 18:05