Hegeringe der Kreisgruppe Altenkirchen

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Die Hegeringe liegen im nördlichsten Landkreis von Rheinland-Pfalz und zugleich auch im nördlichsten Teil des Westerwaldes. In der Region finden sich Spuren des Sozialreformers Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, der hier gelebt und gewirkt hat, sowie wunderbare und vielfältige Naturräume mit hohem Waldanteil und spannende Naturdenkmäler wie zum Beispiel der sagenumwobene Druidenstein, eine Basaltpyramide bei Kirchen-Herkersdorf, die "Glockenbuche" in Dickendorf sowie Sehenswürdigkeiten wie das Wasserschloss Crottorf, die reetgedeckte 400 Jahre alte " Steinches Mühle" in Daaden oder das Wallfahrtskloster Marienthal. Viele weitere kulturhistorische Bauwerke runden das interessante Bild der Region ab.

Das Mittelgebirge Westerwald zeichnet sich durch einen hohen Baumbestand, weitläufige Wiesen und Felder und urige Streuobstwiesen aus. Aber auch Höhenlagen zwischen 300 bis 600 m bieten ideale Lebensräume für alle heimischen Wildarten. Das Waldkleid ist gekennzeichnet durch Mischwälder aus Eiche, Buche, Fichte, Ahorn, Esche, Birke, Lärche, Tanne und Douglasie. Vormals geprägt vom Erzbergbau und Basalt- Schiefersteinbrüchen haben sich in den stillgelegten Gruben und Steinbrüchen zahlreiche Naturschutzgebiete mit seltenen Pflanzen und Tieren etabliert. So kann man in den einzelnen Revieren durch aus auf wilde Orchideen treffen sowie Eisvögel und Schwarzstörche beobachten.

Neben Reh- und Schwarzwild werden Fuchs, Dachs, Hase, Wildtaube, Wildente sowie vereinzelt auch Dam- und Rotwild registriert. Als regionale Besonderheit kann man das Vorkommen von Haselhühnern in einem der Hegeringe hervorheben.

 

Hegering Gebhardshain

Der Hegering Gebhardshain liegt in der gleichnamigen Verbandsgemeinde im östlichen Teil des Landkreises Altenkirchen. Er hat eine Größe von 4142ha, davon bejagdbar 3765ha. Der Waldanteil liegt mit 2379ha bei über 50% der Gesamtfläche und damit weit über dem Bundesdurchschnitt. Zurzeit hat der Hegering 108 Mitglieder im Alter zwischen 12 und 96 Jahren. Zum Hegering gehören die Jagdreviere Steineroth, Molzhain, Kausen, Elkenroth 1 und 2, Elben, Rosenheim, Gebhardshain, Malberg, Hommelsberg, Steinebach, Steinebach Eigenjagd und Nauroth. Es handelt sich um Niederwildreviere mit Schwarzwildvorkommen. Die durch Basalt und Grauwacke geprägte Mittelgebirgslandschaft gehört zum Wuchsbezirk hoher Westerwald. In einer Höhenlage zwischen 350-500m über NN, einer Niederschlagsmenge von1000mm/Jahr und einer Jahresdurchschnittstemperatur von 6,5 Grad Celsius ist ein sehr gutes Waldwachstum möglich. Die Wälder befinden sich überwiegend im Besitz von Haubergsgenossenschaften und Waldinteressentenschaften. Eine häufig vorkommende Waldbesitzform im nördlichen Rheinland-Pfalz. Die Bestände sind von den Baumarten Fichte, Buche, Eiche und zunehmend Douglasie geprägt. Außerdem gibt es resultierend aus der früheren Haubergswirtschaft noch einen hohen Anteil an Stockausschlag-beständen aus Eiche und Birke. Eine große Rolle spielt der Naturschutz in den einzelnen Gemarkungen des Hegerings. Es gibt insgesamt 6 Naturschutzgebiete, 1 Landschaftsschutzgebiet und 1 Landespflegefläche. Es handelt sich um ehemalige Basaltsteinbrüche, Feuchtgebiete, nährstoffarme Streuwiesen oder feuchte Blockschutthaldenwälder. Diese Flächen, zum Teil aus menschlicher Nutzung entstanden, sind heute ein wichtiger Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Seit 1982 verfügt der Hegering Gebhardshain über einen eigenen Schießstand. Es handelt sich dabei um einen ca. 100 m langen unterirdischen Stollen aus den Zeiten des Steinbruchbetriebes auf dem "Käuser Steimel". Der damalige Hegeringleiter Alfred Hospes und seine Vorstandsmitglieder ergriffen die Gelegenheit nach Beendigung des Steinbruchbetriebes und pachteten von den Grundstückseigentümern, den Waldinteressenten Kausen den Stollen und das davorliegende Gelände. Mit wenig Geld aber viel Einsatz und Eigenleistung wurden zwei 50m Kugelbahnen und eine 25m Kurzwaffenbahn eingebaut. Jeden Sonntag zwischen 10 und 12.00 Uhr und nach Vereinbarung mit dem Schießobmann kann der Schießstand genutzt werden.Im Sommer 2012 wird das 30 jährige Bestehen gebührend gefeiert. Zum Hegering gehört auch eine 15 Mann starke Bläsergruppe. Die Übungsstunden sind Dienstags, alle 2 Wochen von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Die Bläsergruppe ist bei allen Veranstaltungen des Hegerings aktiv. Das fängt mit der Fuchsjagdwoche im Januar/Februar an und endet mit dem Hundeführertag im Herbst. Zwischendurch wird sich auch an anderen Veranstaltungen wie z.B. Dorfjubiläen, Erntedankfest oder Weihnachtsmärkten beteiligt.

Hegering Gebhardhain


Der Hegering Gebhardshain liegt in der gleichnamigen Verbandsgemeinde im östlichen Teil des Landkreises Altenkirchen. Er hat eine Größe von 4142ha, davon bejagdbar 3765ha. Der Waldanteil liegt mit 2379ha bei über 50% der Gesamtfläche und damit weit über dem Bundesdurchschnitt.

Zurzeit hat der Hegering 108 Mitglieder im Alter zwischen 12 und 96 Jahren.

Zum Hegering gehören die Jagdreviere Steineroth, Molzhain, Kausen, Elkenroth 1 und 2, Elben, Rosenheim, Gebhardshain, Malberg, Hommelsberg, Steinebach, Steinebach Eigenjagd und Nauroth. Es handelt sich um Niederwildreviere mit Schwarzwildvorkommen.

Die durch Basalt und Grauwacke geprägte Mittelgebirgslandschaft gehört zum Wuchsbezirk hoher Westerwald. In einer Höhenlage zwischen 350-500m über NN, einer Niederschlagsmenge von1000mm/Jahr und einer Jahresdurchschnittstemperatur von 6,5 Grad Celsius ist ein sehr gutes Waldwachstum möglich. Die Wälder befinden sich überwiegend im Besitz von Haubergsgenossenschaften und Waldinteressentenschaften.

Eine häufig vorkommende Waldbesitzform im nördlichen Rheinland-Pfalz. Die Bestände sind von den Baumarten Fichte, Buche, Eiche und zunehmend Douglasie geprägt. Außerdem gibt es resultierend aus der früheren Haubergswirtschaft noch einen hohen Anteil an Stockausschlag-beständen aus Eiche und Birke.

Eine große Rolle spielt der Naturschutz in den einzelnen Gemarkungen des Hegerings. Es gibt insgesamt 6 Naturschutzgebiete, 1 Landschaftsschutzgebiet und 1 Landespflegefläche. Es handelt sich um ehemalige Basaltsteinbrüche, Feuchtgebiete, nährstoffarme Streuwiesen oder feuchte Blockschutthaldenwälder. Diese Flächen, zum Teil aus menschlicher Nutzung entstanden, sind heute ein wichtiger Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.

Seit 1982 verfügt der Hegering Gebhardshain über einen eigenen Schießstand. Es handelt sich dabei um einen ca. 100 m langen unterirdischen Stollen aus den Zeiten des Steinbruchbetriebes auf dem "Käuser Steimel". Der damalige Hegeringleiter Alfred Hospes und seine Vorstandsmitglieder ergriffen die Gelegenheit nach Beendigung des Steinbruchbetriebes und pachteten von den Grundstückseigentümern, den Waldinteressenten Kausen den Stollen und das davorliegende Gelände. Mit wenig Geld aber viel Einsatz und Eigenleistung wurden zwei 50m Kugelbahnen und eine 25m Kurzwaffenbahn eingebaut.

Jeden Sonntag zwischen 10 und 12.00 Uhr und nach Vereinbarung mit dem Schießobmann kann der Schießstand genutzt werden.Im Sommer 2012 wird das 30 jährige Bestehen gebührend gefeiert.


Zum Hegering gehört auch eine 15 Mann starke Bläsergruppe. Die Übungsstunden sind Dienstags, alle 2 Wochen von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Die Bläsergruppe ist bei allen Veranstaltungen des Hegerings aktiv. Das fängt mit der Fuchsjagdwoche im Januar/Februar an und endet mit dem Hundeführertag im Herbst. Zwischendurch wird sich auch an anderen Veranstaltungen wie z.B. Dorfjubiläen, Erntedankfest oder Weihnachtsmärkten beteiligt.

 

 

 

Hegeringleiter

Wolfgang Groß
Käuser Steimel 11
57520 Kausen
Tel: 02747/8729
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Mittwoch, 20. Juni 2018 03:25