Schalldämpferregelung gelockert

Schalldämpfer 2Erfolg für den Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV): Jägerinnen und Jäger können nun einfacher Schalldämpfer für die Jagd erwerben. Nach monatelangen Bemühungen des LJV, hat das rheinland-pfälzische Innenministerium eine pragmatische Genehmigungsregelung auf dem Weg gebracht.

Verboten waren Schalldämpfer im Jagdbetrieb zwar nicht, doch bürokratische Hürden machten den Erwerb nahezu unmöglich. Das ändert sich nun, denn das Innenministerium empfiehlt seinen nachgeordneten Waffenbehörden, auf „begründeten Antrag“ hin ein Bedürfnis für den Erwerb und den Besitz von Schalldämpfern für Langwaffen (mit schalenwildtauglichem Büchsenkaliber) durch Jäger anzuerkennen.

„Wir begrüßen die Entscheidung von Innenminister Roger Lewentz, denn sie ist ein richtiger Schritt hin zu höherem Gesundheitsschutz bei der Jagdausübung“, sagt LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. „Die EU-Arbeitsschutz-Richtlinien fordern eine dem Stand der Technik folgende Lärmreduktion – und zwar direkt an der Lärmquelle.“

Lautlos wird die Jagd durch den Einsatz von Schalldämpfern dennoch nicht. Schalldämpfer sind nämlich nicht in der Lage, den Knall eines Schusses komplett zu unterdrücken. „Es wird lediglich der sogenannte Mündungsknall gedämpft, also das Geräusch, das direkt an der Mündung der Waffe entsteht“, erklärt LJV-Präsident Michael. „Es ist diese Geräuschquelle, die es zu unterdrücken gilt, um bleibende Hörschäden bei der Jagdausübung zu vermeiden.“ Bei großkalibrigen Waffen entsteht ein Knall mit einer Lautstärke von mehr als 160 Dezibel (dB). Ein brauchbarer Schalldämpfer reduziert diesen Knall des Schusses um bis zu 25 dB. Da Jagdgeschosse aber mit Überschallgeschwindigkeit fliegen, erzeugen sie während ihres Fluges bis zum Ziel ein Überschallknall, der trotz des Einsatzes von Schalldämpfern nach wie vor deutlich hörbar ist. Einen „lautlosen“ Schuss, wie er in Action-Filmen zu hören ist, wird es also in der Jagdpraxis nicht geben.

Das rheinland-pfälzische Innenministerium folgt mit der nun vorliegenden Genehmigungspraxis dem guten Beispiel anderer Bundesländer wie Bayern oder Brandenburg. Parallel dazu wird das Innenministerium weiterhin eine bundeseinheitliche Regelung anstreben.

LJV-RLP Pressemeldung 02.02.2016

Hasenpest im Kreis Bad Kreuznach

Ende Oktober 2015 ist ein Feldhase im Kreis Bad Kreuznach positiv auf Tularämie (Hasenpest) getestet worden. Erst im November 2014 wurde bei einem Hasen im Kreis Mayen-Koblenz diese auch für den Menschen gefährliche Krankheit diagnostiziert.

Das Tier wurde im Revier „Weinsheim II" im Kreis Bad Kreuznach auf einem Acker tot aufgefunden. „Weinsheim II" ist das Lehrrevier des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz (LJV). Der Befund des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz ergab, dass der vier Kilogramm schwere Feldhase unter anderem multifokale submiliare Nekrosen an Milz und Leber aufwies.

Nach dem Hasenpest-Fall im November 2014 veröffentlichte das Landesuntersuchungsamt ein aktuelles Merkblatt zum Thema. Auf der Startseite des LJV ist ein Link zum Dokument hinterlegt (www.ljv-rlp.de). Der LJV appelliert an die Jägerinnen und Jägern im Land, erhöhte Aufmerksamkeit und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen beim Versorgen von Feldhasen walten zu lassen.

Der Feldhasenbestand in Rheinland-Pfalz ging in den letzten Jahren leicht zurück, gilt jedoch als stabil. Fehlende Deckung und Nahrung setzen dem Feldhasen in einer intensiv genutzten Landwirtschaft zu. Der Ausbruch der Hasenpest könnte die Bemühungen der Jägerschaft zunichtemachen, die Hasenpopulation im Offenland zu steigern.

Um Wege aus dem drohenden Artenschwund in der Offenlandschaft zu finden, veranstaltete der LJV am 29. August ein Niederwildsymposium in Alzey. Ziel der Veranstaltung war es, Landwirte, Behörden und Jäger über die Situation des Niederwildes aufzuklären, mögliche Gründe für die fatale Entwicklung zu eruieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Pressemeldung LJV-RLP 30.10.2015

Die Landesjagdverbände Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz machen mobil

Alle Smartphone- und Tabletnutzer haben nun alle Informationen der Landesjagdverbände Schleswig-Holstein (LJV SH) und Rheinland-Pfalz (LJV RLP) in einer jeweiligen App. Vorbei ist das Surfen von den LJV-Homepages zu den Social-Media-Kanälen oder weiter zu anderen Angeboten der LJV.

Über die neuen „LJV SH" und „LJV RLP" Apps können Interessierte Fachinformationen, Termine, Fotos und vieles mehr nun auch bequem von unterwegs abrufen. „Wir tragen damit dem generellen Trend Rechnung, nachdem das Internet immer stärker auch mobil genutzt wird", erklären die Verbandssprecher Marcus Börner, LJV SH, und Günther D. Klein, LJV RLP, unisono. „Bereits jetzt werden unsere Homepage und die übrigen digitalen Angebote zu mehr als 15 Prozent von Besuchern mit mobilen Endgeräten besucht, Tendenz steigend", fügt Börner hinzu.

Nutzer der App können die aktuellen Informationen zur Jagd in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz direkt mit dem Smartphone abrufen. Zudem finden sie dort Weiterbildungsangebote, Jagdzeiten, Gesetze und Verordnungen der jeweiligen Bundesländer und Ansprechpartner in den jeweiligen Kreisjägerschaften. „Die Apps bieten aber viel mehr", betont Klein. „Sie können via Facebook- oder Twitter-Button direkt mit dem jeweiligen Verband in Verbindung treten oder sich den Weg zu den LJV-Geschäftsstellen anzeigen lassen." „Bei uns haben die Nutzer noch die Möglichkeit, bequem von unterwegs auf unseren Shop zuzugreifen", so Börner. „Mit den LJV-Apps sind die User stets aktuell informiert und können sich die Zeit auf dem Hochsitz kurzweilig vertreiben, wenn der Anlauf mal länger auf sich warten lässt."

Die Apps sind kostenlos bei Google Play, Amazon und im iTunes Store (nur LJV SH App) erhältlich. Einfach entsprechende Plattform wählen, LJV SH oder LJV RLP in das Suchfeld eingeben, App installieren und fertig.

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LJV-RLP 08.09.2015

Umstellung auf Winterzeit erhöht Wildunfallgefahr

umstellungLange Nächte, Nebel und nasse Straßen sind Alltag in der kalten Jahreszeit. Und wenn mit der Zeitumstellung am 25. Oktober der Berufsverkehr in die Dämmerungsstunden verlagert wird, steigt die Gefahr von Wildunfällen.

Autofahrern empfiehlt der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) in den Wochen nach der Zeitumstellung am 25. Oktober besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Denn mit dem Wechsel auf die Winterzeit kollidiert der Berufsverkehr mit den Gewohnheiten von Wildtieren. Das Resultat: Die Gefahr von Wildunfällen steigt. Besonders in den Dämmerungsstunden machen sich viele Wildtiere auf die Nahrungssuche oder kehren in die Tageseinstände zurück. Dabei überqueren sie nicht selten einige Straßen.

Im Jahr 2014 kam es in Rheinland-Pfalz zu 20.021 Verkehrsunfällen mit Wildtieren. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl von Wildunfällen um 345 Kollisionen (20.366 Wildunfälle in 2013). Am häufigsten kommt Rehwild unter die Räder.

Wildunfälle sind nicht zu unterschätzen. Bei einem Crash mit einem 80 Kilogramm schweren Wildschwein bei 60 km/h wirkt ein Aufprallgewicht von 3,5 Tonnen auf das Fahrzeug ein. Autofahrer können mit dem richtigen Verhalten selbst Wildunfälle vermeiden. Die Geschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen, ist die wichtigste Regel. Denn wer mit 80 statt mit 100 Stundenkilometern unterwegs ist, hat bereits einen 25 Meter kürzeren Bremsweg. Überquert ein Wildtier die Straße, sollte der Fahrer das Licht abblenden, hupen und bremsen – keinesfalls versuchen, auszuweichen.

Ist es dennoch zum Zusammenprall mit einem Wildtier gekommen, sollte der Pkw-Führer die Unfallstelle sichern und umgehend die Polizei verständigen. Bei verletzten Tieren, vor allem bei – wehrhaften – Wildschweinen, gilt es, Abstand zu halten, denn sie könnten sich durch den vermeintlichen Helfer zusätzlich bedroht fühlen. Ist das Tier noch am Leben, verständigt die Polizei den zuständigen Jäger, damit dieser das Tier von seinen Leiden erlöst. Keinesfalls darf das verendete Tier in das eigene Fahrzeug „eingepackt" werden, denn das wäre Wilderei.

Pressemeldung LJV-RLP  22.10.2015

Liebestolle Rehe gefährden Straßenverkehr

blattzeit400Liebe macht bekanntlich blind – das trifft auch auf Rehe zu. Von Ende Juli bis Mitte August erreicht die Paarungszeit des Rehwildes ihren Zenit. Das Liebesspiel der Wildtiere fordert jetzt erhöhte Achtsamkeit im Straßenverkehr, denn es besteht akute Gefahr durch Wildunfälle.

Während der sogenannten Blattzeit – der jagdliche Ausdruck für die Paarungszeit des Rehwildes – verlieren Rehe häufig den Blick für die ihnen drohenden Gefahren. Auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen durchstreifen Rehböcke ihr Revier und überqueren dabei scheinbar achtlos Straßen. Daher gilt erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr.

In Rheinland-Pfalz kam es im Jahr 2014 zu 20.021 Verkehrsunfällen mit Wildtieren. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl von Wildunfällen um 345 Kollisionen (20.366 Wildunfälle in 2013). Am häufigsten kommt Rehwild unter die Räder.

Die Morgen- und Abendstunden sind in der Regel besonders gefährlich. Während der Blattzeit muss aber auch tagsüber mit Wildtieren auf der Straße gerechnet werden. Wildunfälle werden oft unterschätzt. So erreicht ein nur 20 Kilogramm schweres Reh bei einer Kollision mit einem 70 km/h schnellen Pkw ein Aufprallgewicht von fast einer Tonne.

Ist eine Kollision nicht mehr zu vermeiden, sollten Autofahrer das Lenkrad gerade halten und nicht versuchen auszuweichen. Ist es zum Crash gekommen, muss der Fahrzeugführer die Unfallstelle absichern und umgehend die Polizei oder gegebenenfalls den zuständigen Jäger informieren.

Der jagdliche Ausdruck „Blattzeit" leitet sich aus der Tradition ab, mit Hilfe eines Buchenblattes die Fieplaute eines weiblichen Rehs, Ricke genannt, zu imitieren und so brunftige Rehböcke anzulocken.

Pressemeldung LJV-RLP  17.07.2015

Ort der Begegnung - AnJa - Pirmasens

Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) präsentiert sich vom 16. bis 18. Oktober auf der diesjährigen Fachmesse „AnJa – Angeln und Jagen" in Pirmasens auf einem neuen Stand. Das jüngste Standkonzept bietet mehr Platz für Gespräche rund um die Jagd in Rheinland-Pfalz.

Gemeinsam mit der LJV-Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken tritt der LJV mit einem komplett aktualisierten Stand auf (Halle 6A, Stand 608). „Messen sind Orte der Begegnung, sie bieten Raum für interessante Gespräche", sagt LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. „Für uns als Landesjagdverband bietet die ‚AnJa' immer die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit der Öffentlichkeit zu kommen. Mit unserem neuen Stand schaffen wir einen Ort für den Gedankenaustausch zwischen Jägern und Nichtjägern aber auch zwischen Jägerinnen und Jägern untereinander."

Interessierte können an dem LJV-Stand mit Mitarbeitern der LJV-Geschäftsstelle und Vertretern der Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken über aktuelle jagdliche Themen diskutieren und sich zum Beispiel über die Jägeraus- und -fortbildung in Rheinland-Pfalz informieren. Auch der Fachausschuss Jägerinnen des LJV wird – am zweiten und dritten Messetag – vor Ort sein und unter anderem bei einer Modenschau aktuelle Jagdmode präsentieren.

Der LJV ist bereits zum 13. Mal auf der Fachmesse „AnJa – Angeln und Jagen" in Pirmasens vertreten.

Pressemeldung LJV-RLP 14.10.2015

Claus Schäfer ist der beste Jagdschützen in Rheinland-Pfalz

Claus Schäfer aus Rodalben ist neuer Landesmeister im jagdlichen Schießen. Mit 337 von 350 möglichen Punkten setzte er sich knapp gegen die Konkurrenz durch. Die Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2015 fand vom 18. bis 19. Juli in Mayen statt.

Der 47-jährige Jagdschütze aus Rodalben konnte sich mit einer starken Leistung gegen mehr als 100 Schützen aus ganz Rheinland-Pfalz durchsetzen. Dicht gefolgt wurde Schäfer von Philipp Sehnert aus Pirmasens, der mit 335 Punkten auf Platz zwei landete. Mit 324 Punkte kam Martin Führer aus Neustadt an der Weinstraße auf Platz drei. Die Schützen müssen in den Disziplinen Büchse und Flinte gegeneinander antreten. Beim Büchsenschießen sind jeweils fünf Schüsse auf Rehbock-, Überläufer- (Wildschwein) und Fuchsscheibe sowie auf die flüchtige „Überläuferscheibe" abzugeben. Hier sind maximal 200 Punkte zu erreichen. Die Flinten-Disziplin umfasst die Teildisziplinen Skeet und Trap, wobei insgesamt 30 Wurfscheiben getroffen und damit maximal 150 Punkte erreicht werden können.

Schäfer konnte mit dem Sieg in Mayen bereits seinen achten Landesmeister-Titel sichern. „Am Anfang des Wettkampfs war schon eine gewisse Nervosität da", gibt er zu. „Doch dank meiner Wettkampfroutine konnte ich bis zur Entscheidung in der letzten Disziplin – die flüchtige Überläuferscheibe – die Konzentration hoch halten." Neben dem Sieg in der Einzelwertung, errang Claus Schäfer gemeinsam mit seiner Mannschaft aus der Kreisjägerschaft Pirmasens-Zweibrücken den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Schäfer gehört zu den besten Jagdschützen Deutschlands. Er kann bereits auf vier Bundesmeister-Titel in verschiedenen Disziplinen zurückblicken. Auf der diesjährigen Europameisterschaft im jagdlichen Schießen, die in Tschechien ausgetragen wurde, errang Schäfer gemeinsam mit dem Deutschen Team den dritten Platz in der Büchsendisziplin.

Bei den Damen setzte sich Susanne Bumb aus Katzenbach (Donnersbergkreis) mit 263 Punkten gegen Christiane Gehrlein aus Hördt (255 Punkte) und Christine Liebelt aus Gensingen (238 Punkte) durch. In der Teamwertung errangen die Jagdschützen der LJV-Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken den ersten Platz. Die Schützen der LJV-Kreisgruppe Ludwigshafen erkämpften sich den zweiten Platz vor dem Team der LJV-Kreisgruppe Germersheim.

Bei den Junioren (Schützen bis 27 Jahre) verwies Fabian Sigmund aus Eußerthal mit 305 Punkten Frédéric Norheimer aus Frankenthal (289 Punkte) und Jens Gehrmann aus Wendelsheim (251 Punkte) auf die Plätze zwei und drei. In der Altersklasse (Schützen von 55 bis 64 Jahre) gewinnt Hans Mayer aus Bann mit 325 Punkten den ersten Platz. Gefolgt wird er von Stefan Schölch aus Landau mit 315 Punkten auf Platz zwei und Artur Breuer aus Oberweiler-Tiefenbach mit 313 Punkten auf dem dritten Platz. Gustav Weiser aus Waldfischbach-Burgalben ist mit 310 Punkten bester Schütze in der Seniorenklasse (Schützen ab 65 Jahre). Auf Platz zwei kommt Hans-Peter Brodde aus Hermeskeil mit 294 Punkten, auf Platz drei Reinhard Waldeck aus Bingen mit 280 Punkten.

Günther Degen aus Kaiserslautern ist mit 188 Punkten bester Schütze mit der Kurzwaffe (Pistole oder Revolver). Zweiter ist Artur Breuer aus Oberweiler-Tiefenbach (Kreis Kusel) mit 183 Punkten. Mit 182 Punkten erringt Wolfgang Sehnert aus Dahn Platz drei.

Weitere Disziplinen:

Bester Flintenschütze ist Claus Schäfer aus Rodalben mit 29 Tauben.

In der Büchsendisziplin erringt Philpp Sehnert aus Pirmasens mit 195 Punkten den ersten Platz.

Die Große Kombination (Büchse, Flinte und Kurzwaffe) gewinnt Udo Zimmer aus Hohenöllen (Kreis Kusel) mit 497 Punkten.

Pressemeildung LJV-RLP 20.07.2015

Jäger-Demo des LJV Hessen in Wiesbaden am 26.9.15

Das LJV-Präsidium hält es aus Gründen der erforderlichen Solidarität für sehr wichtig, dass auch möglichst viele Jägerinnen und Jäger aus Rheinland-Pfalz in Wiesbaden „Flagge" zeigen. Deshalb wird auch wieder eine Abordnung der LJV-Geschäftsstelle an der Demo teilnehmen.

Wir dürfen Sie daher höflichst bitten, die Mitglieder Ihrer Kreisgruppe bzw. Ihres Hegeringes über den Termin zu informieren und zur Teilnahme zu ermuntern.

 

Weitere Informationen

Deutschlands beste Parforcehornbläser kommen aus Rheinland-Pfalz

Alsdorf Hachenburg RLP Klasse Es Platz 1 Bild 2 qdjvDie Jagdhornbläsergruppe „Alsdorf-Hachenburg" aus dem Kreis Altenkirchen gewinnt in der Königsklasse „Parforcehörner in Es" den diesjährigen Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen. Der Wettbewerb fand am 13. und 14. Juni 2015 in Kranichstein bei Darmstadt statt.

Mit einem fulminanten und nahezu perfekten Auftritt verwiesen die Alsdorf-Hachenburger die Konkurrenz auf die Plätze. Die Bläsergruppe erreichte 853 von 855 möglichen Punkten und verteidigte damit ihren Titel, den sie bereits beim letzten Bundeswettbewerb im Jahr 2012 errungen hatte. Die 20 Bläser unter der Leitung von Hornmeister Dr. Uwe Weller setzte sich heuer gegen 21 Bläsergruppen aus dem gesamten Bundesgebiet durch. „Wir sind sehr stolz auf unsere Jagdhornbläser und gratulieren herzlichst zum Bundessieg", sagte Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV).

Die Bläsergruppe „Alsdorf-Hachenburg" gehört schon seit langem zu den besten Jagdhornbläsergruppen in ganz Deutschland. Auch der diesjährige Landeswettbewerb im Jagdhornblasen, der Ende Mai auf dem Gelände der Landesgartenschau in Landau stattfand, konnten die Jagdmusiker aus Altenkirchen eindrucksvoll für sich entscheiden.

Einen ebenfalls hervorragenden 5. Platz konnten die Jagdhornbläserinnen und -bläser der Gruppe Hellberg-Kirn (Kreis Bad Kreuznach) am darauf folgenden Wettbewerbstag mit ihren „Fürst-Pless-Hörnern" für sich verbuchen. „Berücksichtigt man das sehr starke Feld der insgesamt 22 Mitbewerber in dieser Wertungsklasse, muss man auch vor dieser Leistung des noch jungen Hornmeisters Felix Brühl und seiner zehn Mitstreiter die größte Hochachtung haben", kommentierte Präsident Michael das Ergebnis.

Fürst-Pless-Hörner wie auch die Parforcehörner werden bis heute im praktischen Jagdeinsatz zum Blasen von Jagdsignalen aber auch zum Vortrag von speziell für diese Instrumente komponierter Jagdmusik eingesetzt.

Pressemeldung 16.06.2015 LJV RLP

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